IN KÜRZE

Reifen werden deutlich teurer Aramco glänzt mit Milliardengewinn Deutsche Bank: Kontroll-Wechsel Tarifeinigung in der Brauwirtschaft

von Redaktion

Autofahrer müssen sich auf weitere deutliche Preissteigerungen bei Reifen einstellen. „Wir bekommen die Preisentwicklung massiv bei den Personalkosten und im Einkauf zu spüren“, sagte Stephan Helm, Vorsitzender des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk der aktuellen Ausgabe der „Automobilwoche“. Seit Anfang 2021 seien die Reifenpreise bereits um rund 20 Prozent gestiegen. Russland und die Ukraine waren nach Angaben Helms bislang führend bei der Versorgung Europas mit synthetischem Kautschuk (Butylkautschuk) und mit Ruß.

Der Ölriese Saudi Aramco hat dank der hohen Energiepreise seinen Gewinn im ersten Quartal stark gesteigert: Unter dem Strich standen 39,5 Milliarden Dollar (38 Milliarden Euro), ein Plus von 82 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie der Konzern am Sonntag mitteilte. Am Donnerstag erst hatte Saudi Aramco den iPhone-Hersteller Apple als wertvollstes Unternehmen der Welt entthront.

Nach zehn Jahren im Amt ist Schluss: Paul Achleitner räumt seinen Posten als Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bank. Ein letztes Mal wird der inzwischen 65-jährige Österreicher an diesem Donnerstag die Hauptversammlung des Frankfurter Dax-Konzerns leiten, die erneut online ausgerichtet wird. Auf einen Nachfolger hat sich die Bank bereits festgelegt: Der Niederländer Alexander (Alex) Wynaendts (61) stellt sich als neuer Chefkontrolleur des größten deutschen Geldhauses zur Wahl.

Der Tarifstreit der bayerischen Brauwirtschaft ist beigelegt. In der Schlichtung einigten sich die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und die Arbeitgeber am Samstag in Fürstenfeldbruck schließlich auf einen neuen Tarifvertrag, wie die NGG mitteilte. Demnach sollen die Löhne rückwirkend zum 1. März 2022 um 3,6 Prozent steigen. Zusätzlich steigen Urlaubsgeld und Ausbildungsvergütung. Der Tarifvertrag hat ein Laufzeit von 12 Monaten bis zum 28. Februar 2023. Die NGG hatte zuvor flächendeckende Streiks in den kommenden Wochen angekündigt, wenn es keine Einigung gebe.

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