IN KÜRZE

BMW-Absatz gesunken Übergewinnsteuer gescheitert Bahn so oft verspätet wie seit Jahren nicht

von Redaktion

Fortgesetzte Engpässe bei Elektronikbauteilen, der Krieg in der Ukraine und die Corona-Lockdowns in China haben im zweiten Quartal die Verkaufszahlen von BMW belastet. Nach einem nicht ganz so großen Minus im ersten Jahresviertel ergibt sich für das erste Halbjahr ein Verkaufsminus von 13,3 Prozent auf rund 1,16 Millionen Fahrzeuge.

Mehrere Länder sind im Bundesrat mit ihrer Forderung nach einer Sondersteuer auf hohe Zusatzgewinne von Unternehmen durch den Ukraine-Krieg gescheitert. Der Antrag von Bremen, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen zur Einführung einer Übergewinnsteuer fand in der Länderkammer keine Mehrheit.

Die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn lässt weiter nach. Im Juni erreichten nur noch 58 Prozent der Fernzüge ihr Ziel pünktlich, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Im Regionalverkehr waren es 88,5 Prozent. Beides sind die schwächsten Monatswerte seit Ende 2010. Damals brachten Schneemassen sowie Eisregen zu Weihnachten den Verkehr streckenweise zum Erliegen. Heute machen Baustellen und viel Verkehr Probleme.

Artikel 3 von 6