Nach mehreren Handelstagen mit Gewinnen hat der deutsche Aktienmarkt einen schwachen Wochenstart hingelegt. Der Dax schloss mit einem Minus von 1,40 Prozent bei 12 832,44 Punkten. Das Risiko weiterer Lockdowns in China verschärfe die Sorgen über die globalen Wirtschaftsaussichten, hieß es am Markt. Zudem herrscht Angst, dass auch nach den geraden begonnenen zehntägigen Wartungsarbeiten an der russischen Pipeline Nordstream 1 kein Gas mehr nach Europa fließt.
Entsprechend zählten Aktien der konjunktursensiblen Gas-Großverbraucher aus der Chemie-, Industrie-, Auto- und Stahlbranche zu den größten Verlierern. Im Dax belegten Daimler Truck, Covestro, Mercedes-Benz und BASF mit Kursabschlägen zwischen 3,8 und 5,0 Prozent hintere Plätze. Schwächster MDax-Wert waren Uniper, die nach der jüngsten Stabilisierung zwischenzeitlich um fast 20 Prozent absackten und ein weiteres Rekordtief bei 8,78 Euro erreichten.
Die Umlaufrendite deutscher Bundesanleihen stieg von 1,10 Prozent am Freitag auf 1,12 Prozent. Der Euro notierte zuletzt bei 1,0081 US-Dollar.