Die Bundesländer sind nach Ansicht von Bundesnetzagentur-Chef Klaus Müller ausreichend in die Erarbeitung der Notfallpläne bei einer möglichen Gasknappheit eingebunden. Die Länder seien von Anfang an am Krisenteam Gas beteiligt gewesen, Anregungen und Kritik nehme die Netzagentur gerne auf, sagte Müller. Transparenz sei wichtig, allerdings müsse in Krisensituationen schnell gehandelt werden. Womöglich habe man nur 24 Stunden Zeit, um bestimmte Entscheidung vorzubereiten, und noch weniger, sie zu treffen. „Und wir kennen aus anderen Krisensituationen, wenn viele mitreden wollen, dass es oft leider nicht so schnell geht“, sagte Müller.
Angesichts möglicher Energiesparmaßnahmen warnt die IG Metall vor gesundheitlichen Risiken bei zu kalten Temperaturen am Arbeitsplatz. „Mit Blick auf die Raumtemperatur müssen die arbeitswissenschaftlichen Mindestwerte eingehalten und dürfen keinesfalls unterschritten werden“, sagte Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Urban. Sonst seien die Beschäftigten einem deutlich erhöhten Gesundheitsrisiko ausgesetzt, was zu weiteren Ausfalltagen und erhöhten Kosten für die Unternehmen führen könnte.