BÖRSE

Nervosität bleibt groß

von Redaktion

Nach dem holprigen Wochenstart am deutschen Aktienmarkt ist auch am Dienstag ein weiterer Erholungsversuch gescheitert. Die Nervosität der Anleger bleibt hoch, wie die erneut größeren Kursschwankungen zeigten. Der Dax drehte im Handelsverlauf mehrmals von einem klaren Plus in die Minuszone und schloss mit einem Verlust von 0,72 Prozent bei 12 139,68 Punkten – dem niedrigsten Stand seit November 2020. Für den MDax der mittelgroßen Werte ging es am Dienstag um 0,48 Prozent auf 22 342,60 Punkte nach unten.

Hierzulande griffen tagsüber erneut vorrangig Schnäppchenjäger zu. Dabei setzte sich die Erholung bei zuletzt gebeutelten Technologie- und Internetwerten fort. Die Papiere des Halbleiterkonzerns Infineon stiegen zwischenzeitlich um mehr als vier Prozent, am Ende blieb aber nur ein knappes Prozent. Als Belastungsfaktor im späten Handel nannten Börsianer die Angst vor weiter steigenden Gaspreisen, nachdem der russische Staatskonzern Gazprom vor Risiken beim Gastransport über die Ukraine gewarnt hatte.

Am deutschen Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 1,99 Prozent am Vortag auf 2,01 Prozent.

Artikel 4 von 11