Inmitten der Pläne für eine Legalisierung ist das Berliner Cannabis-Start-up Cantourage an die Frankfurter Börse gegangen. Die Aktien des Anbieters von medizinischem Cannabis waren am Freitag begehrt. Der erste Kurs hatte am Morgen bei 6,48 Euro gelegen, wie die Deutsche Börse am Freitag mitteilte. In der Folge konnte sich die Aktie bei geringen Umsätzen auf bis zu 15 Euro mehr als verdoppeln, zuletzt notierte das Papier bei rund 13 Euro.
Die IG Metall hat den Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie mit einer „Eskalation“ im Tarifkonflikt gedroht. „Wenn sich die Arbeitgeber nicht von alleine bewegen, dann werden wir sie eben bewegen“, erklärte der Verhandlungsführer der Gewerkschaft in Niedersachsen, Thorsten Gröger, am Freitag. In Bayern waren bis zum Freitagnachmittag nach Gewerkschaftsangaben 12 000 Beschäftigte im Warnstreik. Am Abend sollten bei BMW in Dingolfing 6000 Mitarbeiter in Streik treten.
Soloselbstständige und kleine Unternehmen fürchten angesichts der angespannten wirtschaftlichen Lage zunehmend um ihre Existenz. Der separat für diese Gruppe erhobene Geschäftsklimaindex des Münchner Ifo-Instituts fiel im Oktober noch einmal deutlich auf minus 25 Punkte, nach minus 20,9 Punkten im September. Die konjunkturelle Abkühlung mache dieser Gruppe „besonders zu schaffen“, teilte das Institut mit, „die Existenzsorgen nehmen merklich zu“.