IN KÜRZE

VW will E-Autos schneller hochfahren Weniger Klagen über die Post Frauen verdienen noch immer weniger Jeder Dritte zapft seine Rücklagen an „Phlegmatisches Deutschland“ Amazon schließt Läden ohne Kassen

von Redaktion

Volkswagen will seinen E-Auto-Verkauf in Europa schneller verstärken als bislang geplant. „Im Jahr 2030 sollen mindestens 80 Prozent aller in Europa ausgelieferten Fahrzeuge vollelektrisch sein“, sagte Markenvorstand Thomas Ulbrich der „Automobilwoche“. Vor zwei Jahren hatte VW noch das Ziel von 70 Prozent ausgegeben.

Die Zahl der Beschwerden über die Deutsche Post – etwa wegen verspäteter oder falsch eingeworfener Sendungen – sinkt weiter. Im Februar dieses Jahres seien auf Basis einer vorläufigen Auswertung rund 2200 kritische Wortmeldungen eingereicht worden, teilte die Bundesnetzagentur mit. Das waren deutlich weniger als im Januar (3788).

Bezahlung und Aufstiegschancen von Frauen sind immer noch schlechter als bei Männern – trotz einer gewachsenen Erwerbsbeteiligung. Männer verdienen derzeit im Mittel 3649 Euro brutto, während Frauen nur 3276 Euro bekommen, wie die Bundesagentur für Arbeit anlässlich des bevorstehenden Weltfrauentages am 8. März mitteilte. Die Lücke schließe sich langsam.

Steigende Preise bringen viele Bürger in Schwierigkeiten. Jeder sechste Befragte kann seine Lebenshaltungskosten kaum noch bewältigen, wie die „Welt“ unter Berufung auf eine Umfrage für die Postbank berichtet. Das seien doppelt so viele wie vor einem Jahr. Jeder Dritte müsse Rücklagen nutzen, um die täglichen Ausgaben zu bewältigen.

Der Präsident des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages, Josef Lutz, geht mit der Bundesregierung und den Deutschen hart ins Gericht. „Wir haben uns in Deutschland ausgeruht und sind phlegmatischer geworden“, sagte der Vorstandschef des Agrarhandelskonzerns Baywa der„Augsburger Allgemeinen“. „Erstens spielt Leistungswille nicht mehr die Rolle wie früher. Und zweitens ist in Vergessenheit geraten, dass man das, was ausgegeben wird, vorher auch verdienen muss.“

Amazon dünnt sein Netz von Läden ohne Kassen in US-Großstädten aus. Zum 1. April sollen acht Geschäfte in San Francisco, New York und Seattle schließen. Der weltgrößte Online-Händler betonte aber, man halte grundsätzlich an dem Konzept fest und betreibe mehr als 20 Läden weiter.

Artikel 4 von 6