Im Geldwäsche-Skandal um die Danske Bank hat Estlands Justiz Anklage gegen sechs Personen erhoben, die Milliardensummen durch Danske-Konten in dem baltischen Euro-Land gewaschen haben sollen. Dabei handele es sich um frühere Mitarbeiter der inzwischen geschlossenen estnischen Filiale des dänischen Geldhauses, wie die Generalstaatsanwaltschaft mitteilte. Die fünf Männer und eine Frau sollen zwischen 2007 bis 2015 mindestens 1,6 Milliarden Dollar und sechs Millionen Euro gewaschen haben.
Der japanische Videospielhersteller Sega will den Entwickler des Smartphone-Spiels Angry Birds, das finnische Unternehmen Rovio, kaufen. Sega habe ein Kaufangebot von über 700 Millionen Euro abgegeben, erklärte Rovio.
Die Kreditinstitute in Deutschland und der EU haben nach Einschätzung des Bankenverbandes BdB die Bewährungsprobe der jüngsten Turbulenzen in den USA und der Schweiz gut bestanden. „Die Finanzindustrie ist deutlich robuster und widerstandsfähiger als zur Zeit der Weltfinanzkrise vor 15 Jahren“, sagte der Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken, Christian Sewing.
Den Girls’ Day, einen bundesweiten Aktionstag für die Berufsorientierung von Schülerinnen, halten die meisten Deutschen für sinnvoll. In einer Umfrage des Instituts Yougov stimmten 75 Prozent der Befragten dieser Aussage zu. 15 Prozent finden ihn nicht sinnvoll, und 11 Prozent machten keine Angabe, wie Yougov berichtete.
US-Finanzministerin Janet Yellen geht davon aus, dass der Kampf gegen die anhaltend hohe Inflation die US-Wirtschaft nicht zu sehr ausbremsen wird. „Ich denke, dass das, was man eine sanfte Landung nennt, möglich ist“, sagte Yellen. Eine sanfte Landung („soft landing“) bedeutet ein Herauskommen aus der Lage ohne größere wirtschaftliche Verwerfungen.
Der US-Pharmakonzern Merck & Co will die Biotechfirma Prometheus Biosciences für 10,8 Milliarden US-Dollar (9,7 Milliarden Euro) kaufen. Das ist ein Aufschlag auf den Schlusskurs von Freitag von 75 Prozent.
Die EU-Kommission hat dem österreichischen Möbelriesen XXXLutz grünes Licht für die Übernahme des Berliner Online-Möbelhändlers Home24 gegeben. Der geplante Zusammenschluss stelle keine Gefährdung des Wettbewerbs auf dem Möbelmarkt dar. Der Marktanteilsgewinn sei gering und es gebe genug Konkurrenz.