IN KÜRZE

Kanada verspricht VW Milliarden SAP wächst in der Cloud Frankreich verlängert Preisbremse für Strom Missbrauchsvorwürfe bei Industrieverband

von Redaktion

Die kanadische Regierung hat dem Volkswagen-Konzern Subventionen in Milliardenhöhe für dessen Batteriefabrik in der Provinz Ontario zugesagt. Premierminister Justin Trudeau stellte dem Wolfsburger Autohersteller am Freitag über die nächsten zehn Jahre bis zu 13,2 Milliarden kanadischer Dollar (8,9 Milliarden Euro) an staatlichen Mitteln in Aussicht. Von der ersten Batteriefabrik des Konzerns in Nordamerika verspricht sich Kanada demnach 3000 direkte und bis zu 30 000 indirekte neue Arbeitsplätze.

Europas größter Softwarehersteller SAP macht mit dem Verkauf seiner Software zur Nutzung über das Netz weiter Tempo. Im ersten Quartal zog der Umsatz mit solchen Produkten aus dem fortgeführten Geschäft im Jahresvergleich um 24 Prozent an, wie das Dax-Schwergewicht mitteilte. Insgesamt legten die Erlöse im ersten Quartal um zehn Prozent auf 7,44 Milliarden Euro zu. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern steigerte SAP um 12 Prozent auf 1,88 Milliarden Euro.

Frankreich verlängert seine staatlich subventionierte Preisbremse für Strom bis Anfang 2025. Die Stromproduktion sei „geringer als erwartet“ ausgefallen, deshalb seien die Strompreise weiterhin „sehr hoch“, sagte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire. Bislang wollte die Regierung die Preisbremse für Strom Ende 2024 auslaufen lassen.

Der britischen Industrieverband CBI (Confederation of British Industry) hat mit einem heftigen Exodus zu kämpfen. Unter anderem BMW, Unilever und Virgin Media O2 teilten ihren Austritt aus dem Verband mit. Andere, wie die Supermarktketten Asda, Sainsbury’s und Tesco stellten ihre Zusammenarbeit vorläufig ein. Hintergrund sind Berichte von ehemaligen Mitarbeiterinnen des Verbands über Belästigung bis hin zu Vergewaltigungen.

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