Mieter fürchten Zusatzlasten

von Redaktion

München – Der Deutsche Mieterbund sieht in den Plänen der Bundesregierung für neue Vorgaben für Heizungen eine Benachteiligung von Mietern. „Vermietern steht es nach wie vor frei, ob sie eine Förderung in Anspruch nehmen oder die Kosten einfach im Rahmen der Modernisierungsumlage an die Mieter weitergeben“, erklärte Mieterbundchef Lukas Siebenkotten am Freitag. In der Realität würden Vermieter aber nur sehr selten Fördermittel beantragen.

Bereits jetzt werde bei Arbeiten in Miethäusern „nur in fünf bis zehn Prozent der Fälle eine Förderung beantragt“, erklärte Siebenkotten. „Es muss jetzt klar geregelt werden, dass Vermieter die Förderung von den umgelegten Kosten abziehen müssen, unabhängig davon, ob sie diese tatsächlich in Anspruch genommen haben oder nicht.“

Ab nächstem Jahr sollen nur noch klimafreundlich betriebene Heizungen eingebaut werden.  afp

Artikel 6 von 11