Der US-Chiphersteller Wolfspeed und der Autozulieferer ZF wollen im Raum Nürnberg ein gemeinsames europäisches Hightech-Forschungszentrum errichten. Entwickelt und verbessert werden sollen dort Halbleiter aus Siliziumkarbid für Autoindustrie, sonstige Fahrzeughersteller und Ökostromanlagen. Unterstützt wird das Projekt sowohl vom Bund als auch von der bayerischen Staatsregierung, die 40 Millionen zur Investitionssumme von 300 Millionen Euro beiträgt.
Der weltgrößte Chip-Auftragsfertiger TSMC könnte im August die Entscheidung zum Bau eines Werks in Deutschland treffen. TSMC spreche mit Partnern wie Bosch, Infineon und der Chip-Firma NXP über eine Investition von sieben bis zehn Milliarden Euro, schrieb der Finanzdienst Bloomberg. Das erwogene Werk soll sich auf Chips für die Autoindustrie fokussieren. Als wahrscheinlicher Standort wird Sachsen gehandelt.
Steigende Preise und höhere Verkaufszahlen haben die Geschäftszahlen des Sportwagenbauers Porsche in die Höhe getrieben. Von Januar bis März wuchsen sowohl der Umsatz als auch das operative Konzernergebnis um gut ein Viertel, wie das zum VW-Konzern gehörende Unternehmen mitteilte. Nach Steuern blieben 1,41 Mrd. Euro – 39 Prozent mehr als im ersten Quartal 2022. Porsche hatte von Januar bis März 80 767 Autos ausgeliefert – ein Plus von 18 Prozent.
Die Deutsche Bahn hat ihre Finanzierung des Fahrdienstanbieters Clevershuttle eingestellt. Die Muttergesellschaft GHT Mobility habe deshalb Insolvenz anmelden müssen. Die Bahn ist mit derzeit 86 Prozent Mehrheitseigentümer der Gesellschaft. Die operativen Regionalgesellschaften seien von der Insolvenz nicht betroffen, hieß es von Clevershuttle. Sämtliche „betriebenen Verkehre werden bis auf Weiteres weitergeführt“.
Der kriselnde Luxussportwagenbauer Aston Martin kommt trotz Umsatzsteigerungen nicht aus den roten Zahlen. Unter dem Strich verbuchte die Beteiligung des Mercedes-Benz-Konzerns im ersten Quartal einen Verlust von knapp 74 Mio. britischen Pfund (84 Mio. Euro). Ein Jahr zuvor hatte der Fehlbetrag mit 112 Mio. Pfund noch höher gelegen.
Über Online-Plattformen sind im vergangenen Jahr 38,6 Millionen Übernachtungen in Ferienwohnungen und Ferienhäusern in Deutschland gebucht worden. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren das knapp 40 Prozent mehr.