IN KÜRZE

Firmenpleiten nehmen zu Erzeugerpreise steigen kaum noch Vitesco rutscht in die roten Zahlen Mehr Passagiere am Frankfurter Flughafen Bosch: Ölheizungen kaum noch lieferbar

von Redaktion

Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland ist auch im Februar gestiegen. Die deutschen Amtsgerichte meldeten 1362 beantragte Unternehmensinsolvenzen – das sind 20,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Die Zahl der Firmenpleiten legt bereits seit August 2022 kontinuierlich zu.

Der Anstieg der Erzeugerpreise für landwirtschaftliche Produkte hat sich im März den sechsten Monat in Folge abgeschwächt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Preise nur noch um 1,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Im Februar hatte der Anstieg noch bei 20,4 Prozent gelegen.

Der Autozulieferer Vitesco ist zum Jahresauftakt wegen hoher Kosten für seinen Umbau und für den Aufbau von Lagerbeständen in die roten Zahlen gerutscht. Während der Umsatz im ersten Quartal um rund zweieinhalb Prozent auf 2,3 Milliarden Euro stieg, kam das Ergebnis vor Zinsen und Steuern bei minus 25,3 Millionen Euro heraus, teilte das SDax-Unternehmen am Freitag in Regensburg mit.

Der Passagierverkehr am Frankfurter Flughafen hat sich ein weiteres Stück von der Corona-Krise erholt. Der Flughafenbetreiber Fraport zählte im abgelaufenen Monat an Deutschlands größtem Luftfahrt-Drehkreuz rund 4,8 Millionen Passagiere und damit 21,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor,

Der Stuttgarter Hersteller Bosch meldet eine stark gestiegene Nachfrage nach Ölheizungen. „Bei den meisten Anfragen wird es dieses Jahr nicht mehr möglich sein, Ölkessel zu liefern“, erklärte das Unternehmen am Freitag auf Anfrage der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Wegen der hohen Nachfrage betrage die Lieferfrist derzeit rund acht Monate.

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