Der Einbau intelligenter Stromzähler, sogenannter Smart Meter, könnte künftig schneller vorangehen. Nach dem Bundestag billigte am Freitag auch der Bundesrat das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende. Dieses soll den flächendeckenden Einbau der Smart Meter vorantreiben. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien und der stärkere Einsatz von Elektroautos und Wärmepumpen erfordern laut Experten eine intelligente Verknüpfung von Stromerzeugung und -verbrauch. Smart Meter machen zudem dynamische Stromtarife möglich, bei denen sich der Preis mehrmals am Tag ändern kann. So können Haushalte Strom nutzen, wenn er besonders billig ist. Privathaushalte und Kleinanlagenbetreiber sollen laut Gesetz nicht mehr als 20 Euro pro Jahr für ein intelligentes Messsystem zahlen müssen.
Das Ziel der Bundesregierung ist, dass bis 2030 die meisten Haushalte und Großverbraucher wie Unternehmen, Schulen und Schwimmbäder mit Smart Metern ausgestattet sind. afp