Der US-Mikrochip-Hersteller Nvidia hat am Dienstag einen Börsenwert von mehr als einer Billion Dollar (rund 933 Milliarden Euro) erreicht. Angetrieben von dem Boom um Künstliche Intelligenz war der Aktienkurs seit der vergangenen Woche um etwa ein Drittel angestiegen. Bisher haben inklusive Nvidia erst sieben Unternehmen die Marke von einer Billion Dollar Marktkapitalisierung geknackt. Aktuell haben weltweit nur Amazon, Alphabet, Saudi Aramco, Microsoft und Apple einen höheren Börsenwert.
Der Gewerbeimmobilien-Spezialist Aroundtown hat im ersten Quartal die sinkenden Immobilienwerte zu spüren bekommen. Der operative Gewinn fiel in den ersten drei Monaten um 5,3 Prozent auf 84,6 Millionen Euro, wie das im MDax notierte Unternehmen mitteilte. Im laufenden Jahr peilt das Unternehmen weiterhin einen operativen Gewinn von 300 bis 330 Millionen Euro an.
Im Bemühen um mehr Diversität und Geschlechtergerechtigkeit will der norwegische Staatsfonds künftig rein männliche Führungen in japanischen Unternehmen nicht mehr unterstützen. Wie der größte Pensionsfonds der Welt am Dienstag mitteilte, läuft damit eine Übergangsfrist für das Land aus, wo der Fonds mit hohen Investitionen beteiligt ist und dadurch auch Mitbestimmungsrechte hat. Es könnten rund 300 japanische Firmen betroffen sein.
Der deutsch-französische Batteriezellen-Hersteller ACC hat in Nordfrankreich ein erstes großes Werk eröffnet, in dem Batterien für Elektrofahrzeuge gefertigt werden. Bisher liege die Batterie-Produktion vor allem in Händen asiatischer Hersteller, sagte Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) bei der Eröffnung des Werks bei Douvrin. ACC ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Mercedes-Benz und Stellantis (Peugeot, Opel, Fiat) sowie des Energiekonzerns Total und wurde 2020 gegründet.
Über der runden Marke von 16 000 Punkten ist die Luft für den Dax derzeit zu dünn. Auch am Dienstag lag der deutsche Leitindex zeitweise klar über dieser Schwelle, ging letztlich aber mit einem Abschlag von 0,27 Prozent auf 15 908 Punkte aus dem Handel.
Anleger warten ab, bis dem unlängst erzielten Kompromiss im US-Schuldenstreit am Mittwoch auch der US-Kongress zustimmt. Bis zu einer endgültigen Einigung bleibe die Volatilität am Markt hoch, schrieb Analyst Pierre Veyret vom Broker ActivTrades. Es bleibe ein gewisses Restrisiko, erläuterte Analyst Konstantin Oldenburger vom Handelshaus CMC Markets. dpa