BÖRSE

ADAC behebt 2000 Radlpannen im Monat Neuer Chef für Pfandbriefbank Pepsico peilt noch mehr Gewinn an Thyssen-Investor sorgt für Ärger Zinshoffnung schlägt Nahost-Krise

von Redaktion

Der Automobilclub ADAC hat im vergangenen Sommer nach eigenen Angeben fast 2000 Fahrradpannen pro Monat behoben. Seit dem Start des Angebots für Fahrräder und E-Bikes im Juni 2022 registrierte der Club insgesamt knapp 19 000 Einsätze, wie er am Dienstag in München mitteilte. In 69 Prozent der Fälle rückte die Pannenhilfe wegen Schäden am Reifen aus.

Bei der unter dem Einbruch des Immobilienmarkts leidenden Deutsche Pfandbriefbank (pbb) übernimmt im nächsten Jahr ein neuer Chef das Ruder: Am 1. Februar 2024 soll der Deutsche Bank-Manager Kay Wolf (47) in den Vorstand aufrücken und nach kurzer Einarbeitung Vorsitzender werden, wie das Unternehmen in Garching (Kreis München) mitteilte.

Der US-Getränkeriese Pepsico wird nach einem überraschend starken Gewinnplus im dritten Quartal für dieses Jahr zuversichtlicher. Das um Wechselkursschwankungen bereinigte Wachstum beim Ergebnis je Aktie soll mit 13 Prozent einen Punkt stärker ausfallen als bislang avisiert, stellte Unternehmenschef Ramon Laguarta in Aussicht.

Der mögliche Einstieg eines Großinvestors in Thyssenkrupps Stahlsparte sorgt für Kritik von der Arbeitnehmerseite. Dass der tschechische Energie-Milliardär Daniel Kretinsky einen Anteil von 50 Prozent übernehmen und der Konzern diesen Deal schon bis Ende Oktober unter Dach und Fach bringen wolle, sei unseriös und ignoriere die Interessen der Belegschaft, heißt es in einem Flugblatt der IG Metall. Es müsse erst in der Mitbestimmung verhandelt werden.

Der Dax hat am Dienstag mit einer Erholungsrally den schwachen Wochenstart hinter sich gelassen. Ungeachtet der anhaltenden Kämpfe zwischen Israel und der palästinensischen Terrororganisation Hamas schloss der deutsche Leitindex 1,95 Prozent höher bei 15 423,52 Zählern. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen legte um 2,24 Prozent auf 25 795,41 Punkte zu. Dem Markt halfen laut Börsianern moderate Töne von US-Notenbankern, die auf eine neuerliche Zinspause in den Vereinigten Staaten hoffen ließen. Vor diesem Hintergrund konnten selbst die zuletzt wieder steigenden US-Anleiherenditen, die eher auf höhere Zinserwartungen hindeuten, der Kauflaune der Marktteilnehmer hierzulande nichts anhaben. Auch an der bereits tags zuvor freundlichen Wall Street zogen die Kurse zuletzt weiter an.

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