BÖRSE

TSMC beginnt noch heuer mit Fabrikbau Bau: Rückgang setzt sich fort EU verwarnt Tech-Riesen Dax erholt sich nach Verlusttagen wieder

von Redaktion

Der taiwanische Chiphersteller TSMC will noch in diesem Jahr mit dem Bau seines Werkes in Dresden beginnen. Das Projekt „startet planmäßig im vierten Quartal dieses Jahres“, sagte Konzernchef Mark Liu am Donnerstag bei der Vorstellung der Quartalszahlen in Taipeh. Er gab zugleich die Eröffnung eines neuen Werks in Japan am 24. Februar bekannt. Ein weiteres Projekt in den USA verzögert sich hingegen.

Der Rückgang der Baugenehmigungen hat sich gegen Ende des vergangenen Jahres fortgesetzt. Bis einschließlich November wurden rund 238 500 Genehmigungen für Wohnungen erteilt – ein Rückgang um 25,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Im Monat November wurde der Bau von 20 200 Wohnungen genehmigt. Das war ein Rückgang um 16,9 Prozent. Die Genehmigungszahlen gehen seit Monaten in zweistelligen Raten zurück.

Die Europäische Kommission hat 17 große Online-Dienste wegen Mängeln bei der Einhaltung von EU-Vorschriften verwarnt. Die Behörde forderte unter anderem von Amazon, Facebook und Google Informationen darüber, wie sie europäischen Forschern Zugang zu ihren Daten gewähren. Dazu sind die Plattformen unter dem EU-Gesetz für digitale Dienste verpflichtet.

Nach drei verlustreichen Handelstagen in Folge hat der deutsche Aktienmarkt wieder höher geschlossen. Der Dax stieg gestern um 0,83 Prozent auf 16 567,35 Zähler. Die schwindende Hoffnung auf baldige und umfangreiche Zinssenkungen hatte die Börsen-Rally vom Ende vergangenen Jahres gebremst. An den Anleihemärkten sind die Renditen wieder gestiegen. Die Verzinsung zehnjähriger Bundesanleihen erreichte gestern den höchsten Stand seit Anfang Dezember. Die Zinssenkungsfantasien werden dort also wieder zurückgenommen. Mit Blick auf Einzelwerte profitierten Chip-Aktien von einem positiven Ausblick des taiwanischen Chipriesen TSMC. Für Infineon ging es an der Dax-Spitze um 4,8 Prozent nach oben. Aixtron gewannen 5,2 Prozent und Elmos Semiconductor 3,3 Prozent.

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