IN KÜRZE

Weniger E-Autos im Februar VW will Ladenetz für Fremdfirmen öffnen Bayer verschiebt Abspaltung Jeff Bezos wieder reichster Mensch Ölpreise geben weiter nach

von Redaktion

Die US-Luftfahrtaufsicht FAA hat bei Untersuchungen der Boeing-Fertigung nach einem Beinahe-Unglück Probleme bei der Qualitätsaufsicht gefunden. Verstöße gegen Vorgaben habe es unter anderem bei der Überwachung der Produktion, dem Umgang mit Bauteilen sowie der Produktkontrolle gegeben, teilte die FAA am Montag mit. Die Prüfung wurde von dem jüngsten dramatischen Zwischenfall mit einer so gut wie neuen Boeing 737-9 Max Anfang Januar ausgelöst, bei der ein Stück aus der Flugzeugwand herausbrach.

Europas größter Autobauer Volkswagen will sein Elektroauto-Ladenetz für Fremdfirmen öffnen. Nach der Autovermietung Sixt als Erstkunde sei man mit weiteren Anbietern im Gespräch, um deren Kunden die Nutzen der Ladestationen zu ermöglichen, teilte die VW-Ladenetztochter Elli in Wolfsburg mit. „Auch mit Europcar sind wir im Gespräch“, sagte Konzern-Technikvorstand Thomas Schmall.

Trotz eines hohen Jahresverlustes 2023 hat der Chemieriese Bayer eine erwogene Aufspaltung in mindestens zwei Unternehmensteile vorerst verschoben. Die Antwort auf die Frage zur insbesondere von Aktionären geforderten Trennung des Agrar- und Gesundheitsgeschäfts, laute „nicht jetzt“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Bill Anderson bei der Veröffentlichung der Jahreszahlen am Dienstag in London. Eine endgültige Absage sei das indes nicht: Bayer werde „für alles offen bleiben“.

Amazon-Gründer Jeff Bezos ist zurück an der Spitze der Rangliste der reichsten Menschen der Welt. Der Chef des Autoherstellers Tesla und weiterer Unternehmen, Elon Musk, hatte Bezos 2021 überholt. Laut einer am Montag veröffentlichten Aktualisierung des Bloomberg-Milliardärs-Rankings liegt Bezos mittlerweile mit rund 200 Milliarden Dollar (184 Milliarden Euro) aber wieder vorne, Musk mit 198 Milliarden dahinter.

Die Ölpreise sind am Dienstag weiter gesunken. Nach dem schwachen Wochenauftakt ging es mit den Notierungen im frühen Handel aber nur noch vergleichsweise leicht nach unten. Als Grund sehen Analysten unter anderem China. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt hatte sich gestern ehrgeizige Ziele zur Reduzierung des Energiebedarfs gesetzt. China ist einer der wichtigen Ölimporteure weltweit.

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