IN KÜRZE

EU befragt Bauern nach Problemen GLS-Bank wird 50 und will Kurs halten Tinder legt Preisgestaltung offen Hälfte der Frauen arbeitet nur Teilzeit

von Redaktion

Mithilfe einer Online-Umfrage will die EU-Kommission die Sorgen von Landwirten besser verstehen. Die Brüsseler Behörde startete am Donnerstag eine Erhebung, um besser nachvollziehen zu können, mit welchen Stellschrauben sich Bürokratie für Bauern abbauen lässt. Die vorläufigen Ergebnisse sollen Mitte April vorgelegt werden.

Die Alternativbank GLS hält 50 Jahre nach ihrer Gründung an ihrer sozial-ökologischen Ausrichtung fest. „Die Devise ist weiterhin: Sinn steht vor dem Gewinn“, teilte die Genossenschaftsbank mit. „Wir setzen uns für Nachhaltigkeit, Transparenz und gutes soziales Zusammenleben ein“, sagte Vorstandssprecherin Aysel Osmanoglu. Aktuell stünden sozial-ökologische Werte unter Druck. „Umso wichtiger ist es jetzt, dass die GLS Bank ihren Kurs hält.“

Nach Druck von Verbraucherschützern will die Dating-App Tinder Nutzer künftig besser über die Gründe für individuelle Angebote informieren. Damit stellt die beliebte App eine aus Sicht der EU-Kommission unlautere Praxis ein, wie die Brüsseler Behörde mitteilte. Die Selbstverpflichtung erfolge, nachdem Verbraucherschützer festgestellt hätten, dass Tinder Kunden personalisierte Preise anbiete, ohne sie darüber zu informieren. Das verstoße gegen das EU-Verbraucherrecht.

Fast die Hälfte aller Frauen mit einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung hat im vergangenen Jahr in Teilzeit gearbeitet. Das seien 102 000 mehr als ein Jahr zuvor, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) mit. Bei Männern gingen dagegen nur knapp 13 Prozent einer Teilzeitbeschäftigung nach. Mit 58,7 Prozent liege die Beschäftigungsquote bei Frauen nach wie vor deutlich unter der Quote der Männer mit 65,8 Prozent.

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