IN KÜRZE

Ifo: Firmen wollen mehr einstellen Institute senken BIP-Prognose Spanien steigt bei Telefónica ein Rekordgewinn bei Chinas BYD

von Redaktion

Die Unternehmen in Deutschland wollen wieder mehr Personal einstellen. Das Ifo-Beschäftigungsbarometer stieg im März auf 96,3 Punkte, nach 94,9 Punkten im Februar, wie das Forschungsinstitut am Dienstag mitteilte. „Die Unternehmen stellen aktuell bereitwilliger ein, weil sie die konjunkturellen Rahmenbedingungen besser einschätzen können“, erklärte Ifo-Experte Klaus Wohlrabe.

Die Konjunktur in Deutschland entwickelt sich nach Berechnungen der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute in diesem Jahr deutlich schwächer als zunächst angenommen. Für 2024 erwarten sie nur noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,1 Prozent, wie das „Handelsblatt“ am Montag unter Berufung auf Regierungskreise berichtete.

Der spanische Staat ist mit einer Beteiligung von zunächst drei Prozent bei dem Telefonkonzern Telefónica eingestiegen. Die staatliche Holding Sepi erklärte am Montagabend, der Schritt stehe „im Einklang mit einem Kabinettsbeschluss vom Dezember“. Die Regierung in Madrid hatte damals erklärt, vor dem Hintergrund des Einstiegs einer saudi-arabischen Firma bei Telefónica selbst Anteile in Höhe von zehn Prozent erwerben zu wollen.

Der chinesische Autobauer BYD – mittlerweile der weltweite Marktführer bei E-Autos – hat im vergangenen Jahr einen Rekordgewinn eingefahren. Das Unternehmen aus Shenzen meldete am Dienstag einen Nettogewinn von 30,04 Milliarden Yuan (3,83 Milliarden Euro). Der Umsatz lag demnach bei 602,3 Milliarden Yuan – 42 Prozent über dem Vorjahreswert. BYD wurde 1995 gegründet, produzierte zunächst Batterien und stieg 2003 in die Produktion von Autos ein.

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