Hauck Aufhäuser geht an Niederländer

von Redaktion

Wurzeln bis ins Jahr 1796: Das Privatbankhaus Hauck Aufhäuser (im Bild das einstige Stammhaus in der Münchner Innenstadt). 2015 übernahmen die Chinesen, 2021 kam das Bankhaus Lampe dazu. © Westermann

Amsterdam/München – Die wechselvolle Geschichte der einstigen Münchner Privatbank Hauck Aufhäuser nimmt eine neue Wendung. Die niederländische Bank ABN Amro übernimmt das Institut, das inzwischen seinen Sitz in Frankfurt hat. Die Niederländer zahlen einen vorläufigen Kaufpreis von 672 Millionen Euro an den chinesischen Mischkonzern Fosun, wie das Unternehmen in Amsterdam und Frankfurt mitteilte. ABN Amro besitzt bereits die Bethmann Bank, mit der sie Hauck Aufhäuser Lampe nun zusammenlegen will. Deutschland wird damit für die Niederländer zum zweitgrößten Markt. ABN Amro rechnet mit dem Abschluss der Übernahme im ersten Quartal 2025. Was die Übernahme für die zusammen 2000 Vollzeitbeschäftigten der beteiligten Häuser bedeutet und unter welchem Markennamen in Deutschland angetreten wird, blieb gestern unklar.

Die Geschichte von Hauck Aufhäuser Lampe reicht bis ins Jahr 1796 zurück. Das von Milliardär Guo Guangchang gegründete Konglomerat Fosun erwarb das Geldhaus 2015.

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