DIW: Wirtschaft erholt sich langsam
Berlin – Höhere Löhne, ein niedrigerer Leitzins und die nachlassende Inflation sind aus Sicht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) gute Zeichen für die deutsche Wirtschaft. Stück für Stück dürfte diese in den kommenden Monaten an Fahrt gewinnen, so das DIW. Auch die Weltwirtschaft komme allmählich wieder in Schwung, „was die zuletzt kräftig gestiegenen deutschen Ausfuhren im Laufe des Jahres stützen dürfte“. Insbesondere bei den Dienstleistungen deute vieles auf eine weitere wirtschaftliche Erholung hin, wenngleich es Risiken und keinen Grund für Euphorie gebe.
Peteranderl bleibt Handwerker-Chef
München – Franz Xaver Peter-anderl wurde als Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern bestätigt. Der selbstständige Bauunternehmer hat das Amt seit 2016 inne. Vizepräsidenten bleiben die Elektroinstallateurmeisterin Carola Greiner-Bezdeka aus Weichering bei Ingolstadt für die Gruppe der selbstständigen Gewerbetreibenden sowie der gelernte Schreiner und Bäcker Markus Haßelbeck aus Neuching für die Gruppe der Arbeitnehmer.
Kartellamt fordert Cloud aus Europa
Bonn – Angesichts des wachsenden Einflusses von US-Technologiekonzernen und der Fortschritte bei der Künstlichen Intelligenz (KI) hat Deutschlands oberster Wettbewerbshüter eine europäische Cloud gefordert. Das sei nötig, damit man nicht länger von anderen Kontinenten abhängig sei, so der Chef des Bundeskartellamts, Andreas Mundt. „Wir brauchen die europäische Cloudlösung.“ Eine weitere Marktkonzentration wäre „eine große Gefahr“, warnte Mundt.
Digitalbranche wächst rasant
Berlin – Die Digitalbranche in Deutschland wächst weiter. Wie eine Prognose des Digitalverbands Bitkom für 2024 zeigt, wird der Umsatz der Informationstechnik (IT) und der Telekommunikation um 4,3 Prozent auf 217,2 Milliarden Euro zulegen. Bei Unterhaltungselektronik, also Fernsehern, Radios oder Lautsprechern, wird das Jahr deutlich schwächer. Bitkom geht von einem Umsatzminus von 7,5 Prozent auf 7,6 Milliarden Euro aus – trotz EM und Olympia.
Konsumfreude stagniert etwas
Nürnberg – Die Kauflaune der Deutschen hat sich zuletzt nicht mehr gebessert, die Aufhellung beim Konsumklima legt damit eine Pause ein. Das teilten die Nürnberger Institute GfK und NIM auf Basis ihrer Konsumstudie mit. Sowohl die Erwartungen bezüglich des Einkommens als auch zur Entwicklung der Konjunktur hätten einen Dämpfer bekommen, was die Konsumfreude bremse. Auch die Neigung zu größeren Anschaffungen habe leicht im Vergleich zum Vormonat abgenommen. Im Gegenzug habe die ohnehin hohe Sparneigung noch einmal etwas zugelegt.