IN KÜRZE

von Redaktion

Chemie: Stimmung in der Branche bessert sich

Frankfurt – Deutschlands Chemie-Industrie blickt wieder etwas zuversichtlicher in die Zukunft. Das erste Halbjahr sei besser als erwartet verlaufen, berichtet der Branchenverband VCI. Damit halte man an den Prognosen für das Gesamtjahr unverändert fest. Danach soll der Umsatz 2024 um 1,5 Prozent und die Produktion um 3,5 Prozent steigen.

Dämpfer beim Absatz für Daimler Trucks

Stuttgart – Der Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck hat vor allem wegen schwacher Geschäfte in Asien und Europa im zweiten Quartal des Jahres deutlich weniger Fahrzeuge verkauft als ein Jahr zuvor. Der Dax-Konzern veräußerte von April bis Juni 112.195 Lkw und Busse. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Minus von 15 Prozent, wie das Unternehmen aus Leinfelden-Echterdingen mitteilt.

Mehr Autos, aber weniger Straßenverkehr

Berlin – Obwohl die Zahl der Autos in Deutschland zunimmt, ist auf den Fernstraßen des Bundes nach wie vor weniger los als vor der Corona-Krise. „Es bleibt festzuhalten, dass das Verkehrsaufkommen auf den Fernstraßen nach der Pandemie zwar wieder gestiegen ist, dass es aber auch 2023 noch um sieben Prozent unter dem Niveau von 2019 lag“, heißt es einer Studie, die das Beratungsunternehmen KCW im Auftrag der Agora Verkehrswende durchgeführt hat. Dabei waren nach Daten des Kraftfahrt-Bundesamts zuletzt mehr als 49 Millionen Pkw zugelassen – so viele wie nie zuvor.

Kein Rückruf bei fremder Handy-Nummer

Berlin – Die Hälfte der Menschen in Deutschland ruft einer Umfrage zufolge nicht zurück, wenn sie von einer fremden Handynummer angerufen wurde. Das geht aus einer Untersuchung des Vergleichsportals Verivox hervor. Demnach verzichten 50,2 Prozent auf den Rückruf, etwas weniger skeptisch sind die Menschen offenbar bei Anrufen vom Festnetz – hier melden sich lediglich 38,3 Prozent nicht zurück.

Grundsteuer trotz Denkmal-Sanierung

Koblenz – Der Käufer eines denkmalgeschützten Fachwerkhauses muss Grundsteuer zahlen, auch wenn er das baufällige Gebäude renoviert hat. Die Kosten seien vor allem dafür aufgewendet worden, das Haus zu Wohnzwecken zu nutzen, erklärte das Verwaltungsgericht Koblenz in einer am Montag veröffentlichten Entscheidung. Der Grundbesitz sei darum nicht unrentabel. Der Kläger hatte das Haus aus dem 18. Jahrhundert im Jahr 2012 gekauft. Für das Jahr 2022 sollte er 110 Euro Grundsteuer zahlen. Er beantragte, ihm diese zu erlassen, weil der Erhalt des denkmalgeschützten Hauses im öffentlichen Interesse liege und sich für ihn finanziell nicht rentiere.

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