Maschinenbau droht Arbeitskräftemangel
Berlin – Im Bereich des Maschinen- und Anlagenbaus könnten einer Studie zufolge in den kommenden zehn Jahren bis zu 178000 Arbeitskräfte fehlen. Wie das als arbeitgebernah geltende Institut der deutschen Wirtschaft (IW) und der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Dienstag mitteilten, gehen 296000 Menschen in dem genannten Zeitraum in Rente, 118000 neue Fachkräfte kommen nach. Die Studienautoren empfehlen, die Regelaltersgrenze weiter anzuheben.
Lufthansa verlängert Flugstopp nach Tel Aviv
Frankfurt – Angesichts der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten verlängert die Lufthansa Airlines – die Marke für das deutsche Passagiergeschäft der Fluggesellschaft – ihren Flugstopp nach Tel Aviv bis Ende des Jahres. Bis einschließlich 31. Dezember seien Flüge von Frankfurt und München nach Tel Aviv und umgekehrt ausgesetzt, teilte der Lufthansa-Konzern am Montag mit.
Ifo: So wenige Aufträge wie seit 2009
München – In der deutschen Wirtschaft macht Auftragsmangel immer mehr Unternehmen zu schaffen. 41,5 Prozent der Betriebe klagten darüber in einer aktuellen Umfrage des Münchner Ifo-Instituts. Das sind 2,1 Prozentpunkte mehr als bei der letzten Erhebung vor drei Monaten. Seit der Finanzkrise 2009 gab es keinen so schlechten Wert mehr. Der höchste während der Corona-Krise erhobene Auftragsmangel wurde erstmals knapp übertroffen.
Vattenfall plant Milliardeninvestitionen
Berlin – Der schwedische Energiekonzern Vattenfall will bis 2028 mehr als fünf Milliarden Euro in das Geschäft mit Erneuerbaren Energien in Deutschland stecken. „Deutschland ist der am schnellsten wachsende Markt für Erneuerbare Energien in Europa“, teilte der für das Land zuständige Vattenfall-Finanzchef, Robert Zurawski, mit. Der Strombedarf werde hierzulande bis 2030 voraussichtlich um 40 Prozent steigen und könnte sich bis 2045 verdoppeln“.
Vorbehalte gegen Lebensmitteltechnik
Bad Rothenfelde – Die Menschen in Deutschland sind in Ernährungsfragen eher traditionsbewusst und stehen neuen Technologien gespalten gegenüber. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Online-Umfrage unter 1015 Befragten im Auftrag des Lebensmittel- und Tiernahrungsherstellers Heristo AG aus Bad Rothenfelde bei Osnabrück.
Jugendliche kaufen immer mehr online ein
Berlin – Jugendliche in Deutschland kaufen einer Umfrage zufolge zunehmend im Internet ein – beeinflusst auch durch Produktvorschläge auf Instagram, Youtube und Blogs. Mehr als die Hälfte der 16- bis 18-Jährigen erwarb im vergangenen halben Jahr mindestens ein Produkt, weil es ihnen von sogenannten Influencern vorgeschlagen wurde, wie eine Befragung der Postbank ergab. Die monatlichen Ausgaben für Online-Käufe stiegen demnach auf im Schnitt 167 Euro.