Alno-Chef wehrt sich vor Gericht gegen Vorwürfe

von Redaktion

Stuttgart – Der ehemalige Vorstandsvorsitzende des insolventen Küchenherstellers Alno hat die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurückgewiesen. Am zweiten Verhand- lungstag am Landgericht in Stuttgart äußerte er sich ausführlich zu den verschiedenen Punkten aus der Anklage. Dem Mann und einem weiteren ehemaligen Vorstandsmitglied wird Insolvenzverschleppung, Kreditbetrug und Untreue vorgeworfen. Ein dritter Angeklagter muss sich wegen des Verdachts zur Beihilfe zur Untreue verantworten. Der 78-Jährige wies die Vorwürfe in seiner mehrstündigen Einlassung vor der 16. Großen Wirtschaftsstrafkammer am Montag entschieden zurück. Er sei der festen Überzeugung, als Vorstandsvorsitzender der Alno AG zu keinem Zeitpunkt gegen geltendes Recht verstoßen zu haben. Er selbst habe sich zudem nie an Alno bereichert. Im Gegenteil: Durch die Insolvenz habe er den größten Teil seines Vermögens verloren.

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