Ein Brandenburger Tor aus Schokolade ist auf der Messe zu sehen. © Hannes P Albert/dpa
Grüne Woche zählt bislang 100 000 Besucher
Berlin – Die Veranstalter der Grünen Woche in Berlin haben sich zufrieden mit dem Besucheraufkommen der ersten Tage der Landwirtschafts- und Lebensmittelmesse gezeigt. Mit knapp 100 000 Besuchern seit Freitag liege die Zahl in etwa auf dem Nieau des Vorjahres, wie eine Sprecherin sagte. „Die gute Stimmung auf der Grünen Woche 2025 spiegelt sich in den Besucherzahlen und auch im Feedback wider“, erklärte Lars Jaeger, Direktor der Grünen Woche. Insgesamt sind rund 1500 Aussteller aus fast 60 Ländern zu Gast.
Stromproduktion in Frankreich erholt sich
Paris – Die Stromproduktion in Frankreich hat im vergangenen Jahr wieder annähernd das Niveau aus den Jahren vor der Corona-Pandemie erreicht. Mit 536,5 Terawattstunden lag die produzierte elektrische Energie im Jahr 2024 in etwa so hoch wie der Durchschnitt der Jahr 2014 bis 2019, wie der Netzbetreiber RTE am Montag mitteilte. Wegen zahlreicher Probleme in französischen Atomkraftwerken war die Stromproduktion in den vorherigen Jahren stark gefallen.
Gewerkschaft fordert Innovationsoffensive
Berlin – Angesichts der wirtschaftlichen Krise in Deutschland fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) von der nächsten Bundesregierung eine „Investitionsoffensive im Eiltempo“. DGB-Chefin Yasmin Fahimi sagte am Montag in Berlin, die Schuldenbremse sei keine Staatsräson. Versuchen, „im Windschatten der Krise“ soziale Errungenschaften abzuschaffen, erteilte sie eine klare Absage.
Südkorea schnürt Subventionspaket
Seoul – Südkorea hat unter Verweis auf Risiken durch die anstehende US-Präsidentschaft von Donald Trump ein massives Subventionspaket für seine Exportwirtschaft gestartet. „Externe Unsicherheiten, wie der Amtsantritt der neuen US-Regierung, geben Anlass zur Sorge“, sagte ein Vertreter des Finanzministeriums. Daher seien „in diesem Jahr Exportfinanzierungen in einem noch nie da gewesenen Umfang“ von 360 Billionen Won (241 Milliarden Euro) vorgesehen.
54 Millionen Führerscheine als Karte
Flensburg – In den vergangenen vier Jahren sind rund 8,1 Millionen Papierführerscheine in Karten umgetauscht worden. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mitteilte, waren am 1. Januar 2025 damit 54 Millionen EU-Kartenführerscheine in Deutschland im Umlauf. In den kommenden Jahren müssen nun auch Kartenführerscheine, die bis 18. Januar 2013 ausgestellt worden sind, umgetauscht werden. Ziel ist es, „alle Führerscheine auf ein einheitliches Format umzustellen“, erklärte das KBA.