Waffenschmieden dürfen zusammengehen
Bonn – Das Bundeskartellamt legt Deutschlands größter Waffenschmiede Rheinmetall bei ihren milliardenschweren Italien-Plänen keine Steine in den Weg. Die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens von Rheinmetall und dem italienischen Rüstungskonzern Leonardo sei freigegeben worden, teilte die Behörde mit. Die Firmengründung sei wettbewerbsrechtlich unbedenklich, sagte Kartellamtschef Andreas Mundt. An dem Gemeinschaftsunternehmen mit Hauptsitz in Rom halten Rheinmetall und Leonardo jeweils 50 Prozent der Anteile.
Mehr Beschwerden über Telefonwerbung
Bonn – Nach rückläufigen Zahlen in den Vorjahren haben die Beschwerden wegen unerlaubter Telefonwerbung bei der Bundesnetzagentur 2024 wieder zugenommen. Im Vergangenen Jahr gingen insgesamt 37 561 schriftliche Beschwerden ein – ein Anstieg um acht Prozent verglichen mit 2023.
EU-Krisengipfel der Automobilbranche
Brüssel – Die EU-Kommission berät ab dem Monatsende mit Autobauern, Zulieferern und Gewerkschaften über die Probleme der kriselnden europäischen Autoindustrie. Wie Brüssel mitteilte, soll der sogenannte strategische Dialog für die Zukunft der Autoindustrie am 30. Januar beginnen. Die Gespräche unter der Leitung von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sollen die Grundlage für einen europäischen Aktionsplan für die Autoindustrie liefern.