IN KÜRZE

von Redaktion

Schuhändler Görtz erneut pleite

Hamburg/München – Der Hamburger Schuhhändler Görtz ist erneut insolvent. Das Amtsgericht Hamburg habe für die Görtz Retail GmbH ein Insolvenzverfahren angeordnet, heißt es beim Portal Insolvenzbekanntmachungen. Zu Beginn des ersten Insolvenzverfahrens im September 2022 hatten die Ludwig Görtz GmbH und ihre Töchter noch 1800 Beschäftigte.

Betriebe wollen modernere Ausbildung

München – Nachwuchs ist in vielen Betrieben Mangelware, aus Sicht der Unternehmen muss sich an der Berufsausbildung etwas ändern. 77 Prozent der deutschen Firmen sehen einer Umfrage zufolge diesen Veränderungsbedarf, wie das Münchner Ifo-Institut zusammen mit dem Personaldienstleister Randstad herausfand. „Die Unternehmen fordern vor allem modernere Berufsschulen und Lehrpläne sowie ein verbessertes Image der Berufsausbildung“, sagt Ifo-Forscher Jonas Hennrich.

Erdgasverbrauch auf neuem Höchststand

Paris – Der weltweite Verbrauch an Erdgas ist im vergangenen Jahr auf einen neuen Höchststand gestiegen. 2024 wurden 115 Milliarden Kubikmeter fossiles Gas mehr verbraucht als im Vorjahr – ein Anstieg um 2,8 Prozent, wie die Internationale Energieagentur (IEA) in Paris am Dienstag mitteilte. Für 2025 gehen die Energieexperten von einem weiteren Anstieg und einer schwierigen Marktlage aus.

Norwegens Staatsfonds nimmt Tierwohl auf

Oslo – Der norwegische Staatsfonds verlangt künftig von Unternehmen, in die er investiert, dass sie Vorgaben zum Tierwohl respektieren. „Wir aktualisieren regelmäßig unsere Erwartungen an die Unternehmen in Bezug auf Nachhaltigkeit und haben vor Kurzem auch den Tierschutz aufgenommen“, sagte Caroline Eriksen, eine Managerin des Fonds.

EU-Förderbank steckt mehr Geld in Rüstung

Brüssel – Die Europäische Investitionsbank (EIB) will ihre Unterstützung für die Rüstungsindustrie stark ausbauen. Im vergangenen Jahr habe die Förderbank die Rekordsumme von einer Milliarde Euro an Investitionen in den Bereichen Sicherheit und Verteidigung erreicht, sagte EIB-Präsidentin Nadia Calviño bei einem Treffen mit den EU-Finanzministern in Brüssel.

Gasthäuser machen weniger Umsatz

Wiesbaden – Die Hotels und Gaststätten haben 2024 einer ersten Schätzung zufolge weniger Umsatz gemacht als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, ging der Umsatz preisbereinigt um 2,1 Prozent zurück. Gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019 lag der Umsatz 12,6 Prozent niedriger.

Argentinien schafft Exportüberschuss

Buenos Aires – Argentinien hat im vergangenen Jahr einen deutlichen Exportüberschuss verzeichnet. Ein Defizit von 6,9 Milliarden Dollar im Jahr 2023 kehrte sich 2024 in einen Überschuss von 18,8 Milliarden Dollar um, wie das Statistikamt des Landes am Montag berichtet.

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