Erstmals wurde wieder mehr Fleisch verarbeitet. © dpa
Industrieproduktion zurück auf Pandemie-Tief
Wiesbaden – Die Industrieproduktion in Deutschland ist im Dezember erneut gesunken und auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Corona-Pandemie gefallen. Preisbereinigt ging die Produktion im Vergleich zu November um 2,4 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Über das gesamte Jahr 2024 sank sie demnach um 4,5 Prozent. Besonders groß war der Rückgang mit zehn Prozent im Autobau.
Fleischproduktion überraschend gestiegen
Wiesbaden – In Deutschland ist die Fleischproduktion erstmals seit 2016 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. 2024 erzeugten Schlachtunternehmen 6,9 Millionen Tonnen Fleisch und damit 1,4 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Das ist knapp ein Viertel unter dem Höchststand aus dem Jahr 2016. Mengenmäßig ist Schweinefleisch das wichtigste Produkt. In Deutschland wurden 45 Millionen Schweine geschlachtet und 4,3 Millionen Tonnen Schweinefleisch produziert.
LNG-Terminals zu 65 Prozent ausgelastet
Düsseldorf – Deutschlands Importterminals an der Nordsee für Flüssigerdgas (LNG) sind im vergangenen Jahr nach Betreiberangaben zu ungefähr 65 Prozent ausgelastet gewesen. Das teilte die staatliche Deutsche Energy Terminal GmbH (DET) mit. Die schwimmenden Terminals liegen in Wilhelmshaven (Niedersachsen) und Brunsbüttel (Schleswig-Holstein).
Schlechte Ernte bei Strauchbeeren
Wiesbaden – Wegen schlechter Witterungsbedingungen ist die Strauchbeerenernte im vergangenen Jahr niedrig ausgefallen. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Anbaufläche um ein Prozent zurück, die Erntemenge reduzierte sich um 10,6 Prozent auf 37 000 Tonnen.
Weniger Arbeitslose in den USA
Washington – Im Januar wurden in den Vereinigten Staaten 143 000 neue Jobs geschaffen, wie das Arbeitsministerium in Washington am Freitag mitteilte. Analysten hatten mit 155 000 neuen Jobs gerechnet. Die Arbeitslosenquote sank leicht von 4,1 auf 4,0 Prozent.