IN KÜRZE

von Redaktion

U-Boot-Bau in Kiel bei Thyssenkrupp. © Marcus Brandt. dpa

Betrügerei bei deutscher Tochter der Ruag

Bern – Betrugsgeschäfte beim staatlichen Schweizer Rüstungskonzern Ruag haben einen Schaden im hohen zweistelligen Millionenwert angerichtet. Das geht aus Berichten der Eidgenössischen Finanzkontrolle EFK hervor. Involviert ist demnach mindestens eine Person, die beim Tochterunternehmen in Deutschland eine Führungsposition hatte.

Längerer Fasching bringt mehr Umsatz

Köln – In Deutschland werden Narren und Jecken der Wirtschaft Einnahmen von 2,1 Milliarden Euro bescheren. Das sei ein deutliches Plus zum Vorjahr, teilte das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) mit. 2024 brachte der Fasching der deutschen Wirtschaft einen Gesamtumsatz von 1,7 Milliarden Euro ein. Grund für den Anstieg sei die deutlich längere aktuelle Karnevalszeit.

Marine-Sparte soll an die Börse

Essen – Thyssenkrupp plant noch für dieses Jahr einen Börsengang seiner Marine-Sparte. Die Aktien von Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) sollen den Altaktionären direkt ins Depot gebucht werden. Die Mehrheit von mindestens 51 Prozent soll beim Mutterkonzern bleiben.

DZ Bank überrascht mit Rekordgewinn

Frankfurt – Die genossenschaftliche DZ-Bank-Gruppe hat 2024 trotz deutlich gestiegener Risikovorsorge die bisherigen Bestmarken aus dem Vorjahr übertroffen. Der Vorsteuergewinn stieg von rund 3,2 Milliarden Euro auf gut 3,3 Milliarden Euro, der Überschuss legte um sieben Prozent auf 2,39 Milliarden Euro zu.

Ifo: Exporterwartung steigt nur ein bisschen

München – Die Exporterwartungen deutscher Unternehmen haben sich im Februar leicht gebessert – liegen aber laut Umfrage des Münchner Ifo-Instituts weiter im negativen Bereich. Der vom Ifo ermittelte Index stieg von minus 7,1 Punkten im Januar auf minus 5,0 Punkte im Februar.

FMC-Umbau macht sich bezahlt

Bad Homburg – Der Umbau beim Dialysespezialisten Fresenius Medical Care (FMC) macht sich bezahlt. Bis Jahresende sollen die Kosten dauerhaft um 750 Millionen Euro sinken, statt wie geplant um 650 Millionen. Insgesamt ist die Belegschaft 2024 allein durch die Veräußerungen um gut 8000 geschrumpft Das bereinigte operative Ergebnis kletterte 2024 um 18 Prozent auf gut 1,81 Milliarden Euro an. Auf die Aktionäre entfiel ein Gewinn von 538 Millionen Euro, 8 Prozent mehr als im Vorjahr.

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