Perspektive gefordert

von Redaktion

Berlin – Angesichts der andauernden Konjunkturschwäche wünschen sich die Unternehmen in Deutschland von der künftigen Regierung eine „verlässliche Zukunftsperspektive“. Sie bräuchten Vertrauen sowie „ihre unternehmerische Freiheit von der Politik zurück“, erklärte die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK).

95 Prozent der Betriebe halten laut DIHK-Umfrage den Abbau bürokratischer Hürden für eine der wichtigsten Aufgaben der kommenden Regierung. DIHK-Präsident Peter Adrian forderte: „Für jede neue Verpflichtung müssen mindestens zwei vorhandene gestrichen werden, besser sogar drei.“

Mehr Tempo bei Planungs- und Genehmigungsverfahren fordern laut Umfrage 70 Prozent der Unternehmen. 63 Prozent der Betriebe wünschen sich laut DIHK-Umfrage eine Begrenzung der erheblich gestiegenen Sozialabgaben und 60 Prozent eine Unternehmenssteuerreform.

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