Wohngenossenschaften: Nur eine neue in Bayern
München – In ganz Bayern ist im vergangenen Jahr eine einzige neue Wohnungsgenossenschaft gegründet worden. Der Verband bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW) erwartet auch für dieses Jahr keine Trendwende. „Die aktuellen Rahmenbedingungen verhindern den Bau bezahlbarer Mietwohnungen“, sagte Verbandsdirektor Hans Maier.
Allianz verdient so viel wie noch nie
München – Der Versicherer Allianz hat 2024 im Tagesgeschäft so viel verdient wie nie zuvor. Der operative Gewinn stieg um knapp neun Prozent auf gut 16 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern mitteilte. Damit übertraf er seine ursprüngliche Zielspanne ebenso wie die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Für das neue Jahr nimmt sich Vorstandschef Oliver Bäte ein operatives Ergebnis zwischen 15 und 17 Milliarden Euro vor. Für 2024 sollen die Anteilseigner je Aktie eine Dividende von 15,40 Euro erhalten – eine Steigerung um 11,6 Prozent. Hinzu kommt ein Aktienrückkauf über bis zu 2 Milliarden Euro.
Siemens Energy liefert für Mini-Atomreaktor
München – Der Energietechnikkonzern Siemens Energy liefert Rolls-Royce Ausrüstung für seine geplanten sogenannten Mini-Atomreaktoren. Beide Unternehmen schlossen eine Vereinbarung für die Lieferung von Dampfturbinen, Generatoren und anderen Anlagen, wie Siemens Energy mitteilte. Siemens Energy spricht von einer weltweiten Renaissance der Kernenergie. Kleinen modularen Reaktoren komme dabei eine Schlüsselrolle zu.
Microsoft stellt Telefoniedienst
Skype ein
New York – Das US-Softwareunternehmen Microsoft schließt seinen Onlinetelefonie-Dienst Skype. „Ab Mai 2025 wird Skype nicht mehr verfügbar sein“, erklärte Skype und wies die Nutzer an, sich zur Nutzung der Dienste bei der Microsoft-Anwendung Teams anzumelden. Der Konzern hatte den Videotelefonie-Pionier Skype 2011 übernommen.
Bitcoin-Kurs rutscht unter 80 000 Dollar
New York – Erstmals seit November ist der Wert der Kryptowährung Bitcoin wieder unter die Marke von 80 000 Dollar gefallen. Im asiatischen Handel lag der Kurs am Freitag bei 79 627 Dollar (rund 76 540 Euro) – und damit rund 25 Prozent unter dem Höchstwert von 109 000 Dollar, den der Bitcoin kurz vor Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump im Januar erreicht hatte.
Privatinsolvenzen: Ältere stark betroffen
Hamburg – Die Zahl der Privatpleiten ist im vergangenen Jahr kräftig gestiegen. 99 991 Privatinsolvenzen bedeuteten eine Steigerung von 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie die Wirtschaftsauskunftei Crif berichtet. Besonders betroffen seien ältere Menschen. In der Gruppe ab 61 Jahren ist die Zahl mit 10,1 Prozent besonders stark gestiegen.