IN KÜRZE

von Redaktion

Die Tarifverhandlungen waren von Warnstreiks begleitet. Jetzt gibt es einen Abschluss. © Sven Hoppe, dpa

Strategie für Europas Stahlindustrie

Brüssel – Die EU-Kommission will in zwei Wochen ihre Strategie für Erhalt und Wandel der europäischen Stahlindustrie vorstellen. Das kündigte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen an: Ihre Behörde werde am 19. März einen „maßgeschneiderten Plan“ vorlegen. Von der Leyen erinnerte an die Ursprünge der Europäischen Union, die sogenannte Montanunion für Kohle und Stahl. Auch heute noch sei Stahl bedeutend und allgegenwärtig, „von der Windkraft bis zur Verteidigung“.

Frauen bei Fortbildung weniger karrierebewusst

Bei Weiterbildungen, die der Karriere nutzen, kommen Frauen einer aktuellen Studie zufolge seltener zum Zug als Männer. Laut einer Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung nehmen Frauen zwar etwas häufiger an betrieblichen Weiterbildungen teil als Männer. Allerdings absolvierten sie eher kurzfristige Maßnahmen, die weniger karriereförderlich seien.

Tarifeinigung für 170 000 Postler

Das Unternehmen und die Gewerkschaft Verdi haben sich in der vierten Verhandlungsrunde auf einen neuen Tarifvertrag bei der Deutschen Post geeinigt. Wie DHL und Verdi am Dienstag mitteilten, sieht die Einigung fünf Prozent mehr Lohn und mindestens einen zusätzlichen Urlaubstag vor. Die Laufzeit des Tarifvertrags beträgt demnach 24 Monate. Die Erhöhung des Entgelts für die rund 170 000 Beschäftigten bei der Deutschen Post soll laut DHL in zwei Schritten erfolgen: Am 1. April dieses Jahres steigen die Gehälter um zwei Prozent, ein Jahr später dann um weitere drei Prozent. Die Lohnerhöhungen gelten auch für Auszubildende und Bachelor-Studenten. Darüber hinaus sieht die Einigung den Angaben zufolge einen zusätzlichen Urlaubstag für alle Beschäftigten vor. Ab dem 16. Beschäftigungsjahr gibt es einen weiteren Tag frei.

Kosten für Airlines sollen sinken

Berlin – Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner erwartet von der künftigen Bundesregierung, die hohen Kosten für die deutsche Luftverkehrsbranche im internationalen Vergleich zu reduzieren. Die Luftverkehrssteuer und die Sicherheitsgebühren müssten runter – „und zwar deutlich, damit Deutschland wettbewerbsfähig mit seinen Flughäfen ist“, sagte der CDU-Politiker auf der Touristikmesse ITB in Berlin.

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