Das Kommunikationsnetz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten soll auf den neuesten Stand kommen. © Marijan Murat, dpa
Vodafone modernisiert Behördenfunk
Berlin – Der Netzbetreiber Vodafone Deutschland hat ein neues Sicherheitsnetz für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste freigeschaltet. Das bislang übliche Tetra-Netz ist in die Jahre gekommen, es basiert auf 2G-Funk und wird für Gespräche mit Funkgeräten genutzt. Die neue Technologie ermöglicht hingegen Datenübertragungen – etwa Fotos oder Videos von Verdächtigen oder Vermissten per Smartphone und anderer Technik. „Wir starten eine virtuelle Rettungsgasse im Mobilfunk“, sagt Vodafone-Deutschlandchef Marcel de Groot. „Sie ist besonders sicher und wird in unseren LTE- und 5G-Netzen gebildet.“ Der Behördenfunk werde um multimediale Inhalte erweitert.
Konjunktursorge lässt Ölpreis absacken
Wien – Die Sorgen wegen der Folgen der US-Handelspolitik und eine wahrscheinliche Ausweitung der Fördermenge haben am Dienstag den Ölpreis weiter fallen lassen. Gegen Mittag kostete ein Barrel (119 Liter) Öl der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 70,58 Dollar (knapp 67 Euro) – das war der niedrigste Preis seit Oktober 2024. Ein Barrel der US-Sorte WTI zur Lieferung im April kostete 67,55 Dollar.
Porsche schließt Kauf von Varta-Tochter ab
Stuttgart – Der Sportwagenhersteller Porsche hat die Mehrheit bei Vartas Autobatterie-Tochterfirma V4Drive Battery übernommen. Die Volkswagen-Tochter hält nun 70 Prozent der Anteile, wie der Autobauer mitteilte. Die zum 1. März erfolgte Übernahme war bereits angekündigt worden und ist ein Teil des Rettungsplans für den Mittelständler, der sich aktuell neu aufstellt. Porsche investiere 30 Millionen Euro. Das Unternehmen heißt künftig V4Smart und will neue Kundengruppen für Ultra-Hochleistungs-Lithium-Ionen-Rundzellen erschließen.
Frankreich enger Handelspartner
Paris – Im vergangenen Jahr war Deutschland erneut erster Handelspartner von Frankreich und exportierte Waren im Wert von 116 Milliarden Euro in das Nachbarland. Umgekehrt lieferte Frankreich für 68 Milliarden Euro Güter nach Deutschland, berichtete die deutsche-französische Handelskammer. Für Deutschland war Frankreich der viertwichtigste Handelspartner und zweitwichtigster Exportmarkt, nach den USA und vor den Niederlanden. 2600 französische Unternehmen beschäftigen in Deutschland rund 330 000 Mitarbeiter. Umgekehrt beschäftigen rund 3000 deutsche Unternehmen in Frankreich rund 350 000 Mitarbeiter.