Preise für Benzin und Diesel deutlich gefallen
München – Die Preise für Kraftstoff an den Tankstellen in Deutschland sind im Wochenvergleich deutlich gefallen. Wie der ADAC in München am Mittwoch mitteilte, kostete ein Liter Benzin E10 im bundesweiten Mittel zuletzt 1,735 Euro und damit 1,4 Cent weniger als vor Wochenfrist. Diesel verbilligte sich mit 1,8 Cent noch kräftiger und lag bei durchschnittlich 1,666 Euro.
Fendt verkauft 2500 Trecker weniger
Der Traktorenhersteller Fendt hat im vergangenen Jahr rund 2500 Trecker weniger verkauft als 2023. Dennoch habe der Allgäuer Landmaschinenhersteller „ein ordentliches Jahr hingelegt“, sagte Fendt-Chef Christoph Gröblinghoff der „Augsburger Allgemeinen“. 2024 sei der Absatz auf 19 290 Schlepper gesunken. Gröblinghoff verwies darauf, dass in Europa in den vergangenen drei Jahren der Absatz für Agrarmaschinen deutlich zurückgegangen sei.
EU-Visa-Strategie lockt Spitzenleute
Brüssel – Die Europäische Kommission will Fachkräfte aus dem Ausland mit verbesserten Bedingungen in die EU locken. Die Brüsseler Behörde will den 27 EU-Ländern nach eigenen Angaben vom Mittwoch noch in diesem Jahr eine gemeinsame Visa-Strategie vorschlagen, mit der sie „die Einreise von Top-Studierenden, ausgebildeten Arbeitern und Forschenden“ unterstützen will. Davon könnten vom Fachkräftemangel besonders betroffene Branchen profitieren.
Gnadenfrist für Bordkarten auf Papier
Frankfurt – Die Fluggesellschaft Ryanair gibt der ausgedruckten Bordkarte noch eine Gnadenfrist. Passagiere können noch bis Anfang November mit einer Bordkarte aus Papier einchecken, wie das Unternehmen mitteilt. Die ursprüngliche Ankündigung des Konzernchefs Michael O‘Leary, die Umstellung auf elektronische Lösungen bereits im Mai vollständig umzusetzen, ist damit hinfällig.
Erzeugerpreise in Eurozone gestiegen
Luxemburg – In der Eurozone sind die Erzeugerpreise vor allem wegen höherer Energiekosten im Januar stärker gestiegen als erwartet. Sie legten im Monatsvergleich um 0,8 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat mitteilt.
Evonik sieht sich gegen Zölle geschützt
Essen – Evonik-Chef Christian Kullmann sieht den Chemiekonzern gegen US-Zölle geschützt. Rund 80 Prozent der in den USA verkauften Produkte würden auch dort hergestellt, sagte Kullmann bei der Jahrespressekonferenz. Evonik erwirtschaftet in Nord- und Südamerika 30 Prozent seines Umsatzes und beschäftigt in dieser Region rund 5000 Menschen. Unter dem Strich verdienten die Essener 222 Millionen Euro, nachdem im Jahr davor wegen Wertminderungen für Geschäftsteile ein Verlust von 465 Millionen Euro angefallen war.