Letztlich geht es in dem Prüfverfahren um die Preise an der Zapfsäule. © Sven Hoppe/dpa
Online-Einkauf wird häufig abgebrochen
Frankfurt – Viele Verbraucher brechen laut Umfrage ihren Online-Einkauf an der Kasse ab, wenn sie auf Hürden beim Bezahlvorgang stoßen. Auch das Eintippen persönlicher Daten ist „eine der größten Quellen für Frustration“, wie der Zahlungsdienstleister Mastercard mitteilte. 67 Prozent der Befragten brachen demnach 2024 einen Bezahlvorgang ab. Die häufigsten Gründe waren Sicherheitsbedenken, fehlende Zahlungsmethoden oder dass keine Karte zur Hand war.
Firmenpleiten legen erneut zu
Halle – Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland ist im Februar nochmals angestiegen. Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle mitteilte, lag der Wert mit 1436 Unternehmensinsolvenzen sieben Prozent über dem Vormonat und 20 Prozent über Februar 2024. Es gebe aber erste Anzeichen für eine Trendwende. Noch liegt der Wert der Firmenpleiten 54 Prozent über dem durchschnittlichen Februarwert der Jahre 2016 bis 2019.
Wieder mehr offene Arbeitsplätze
Nürnberg – Erstmals seit Ende 2022 ist die Zahl der offenen Arbeitsstellen in Deutschland einer Erhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zufolge wieder gestiegen. Im Schlussquartal des vergangenen Jahres seien 1,4 Millionen Arbeitsplätze in Deutschland unbesetzt gewesen, teilte das Institut in Nürnberg mit. Das sind zehn Prozent oder 124 100 Stellen mehr als im dritten Quartal 2024. Allerdings sind es auch 321 300 weniger offene Stellen als im Schlussquartal des Jahres 2023.
Homeoffice kann der Karriere schaden
Düsseldorf – Wer regelmäßig von zu Hause aus seinen Job macht, hat einer Studie zufolge schlechtere Chancen beruflich weiterzukommen. Je häufiger jemand im Homeoffice arbeitet, desto schlechter ist das für den beruflichen Aufstieg, erklärte das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut der Hans-Böckler-Stiftung. Demnach werden vor allem kinderlose Frauen und Männer sowie Väter mit hohem Homeoffice-Anteil „pauschal als weniger engagiert angesehen“.
Energiewende schafft neue Stellen
Gütersloh – Berufe mit Bezug zur Energiewende spielen einer Studie zufolge eine größere Rolle für den Arbeitsmarkt als noch vor einigen Jahren. Wie die Bertelsmann Stiftung mitteilte, verdoppelte sich die Zahl der Jobangebote in diesem Bereich seit 2019 auf 372 500.
Kartellverdacht gegen Kraftstoffhändler
Das Bundeskartellamt prüft mögliche Wettbewerbsprobleme im deutschen Kraftstoffgroßhandel. Nachdem eine jüngst veröffentlichte Sektoruntersuchung entsprechende Hinweise ergab, hat die Behörde nun ein Verfahren eingeleitet, um die Situation genauer zu prüfen. Es geht um die Frage, ob eine „erhebliche Störung des Wettbewerbs“ vorliegt.