IN KÜRZE

von Redaktion

Normalerweise werden die Gasspeicher im Sommer gefüllt. Doch Gas bleibt teuer. © Klaus-Dieter Esser, dpa

Goldpreis klettert auf Rekordhöhen

Washington – Die Unsicherheit an den Börsen weltweit wegen des von US-Präsident Donald Trump angezettelten Handelskrieges treibt den Goldpreis in die Höhe. Der Preis des Edelmetalls stieg am Donnerstag infolge der nächsten Zollankündigung des US-Präsidenten auf einen neuen Rekordstand. Am Nachmittag wurde die Unze Gold für fast 3000 Dollar gehandelt.

Deliveroo liefert ersten Gewinn

London – Der Online-Lieferdienst Deliveroo hat erstmals seit seiner Gründung vor zwölf Jahren schwarze Zahlen geschrieben. Wie das britische Unternehmen am Donnerstag in London mitteilte, stand unter dem Strich ein Gewinn von 2,9 Millionen Pfund (etwa 3,5 Millionen Euro), nach einem Verlust von 31,8 Millionen Pfund im Jahr 2023.

Milliardeninvestment in Kryptowährung

London – Der Fonds MGX aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) investiert zwei Milliarden Dollar (1,85 Milliarden Euro) in die Kryptowährungsplattform Binance. Dies sei die bislang größte Einzelinvestition in dem Sektor, teilten MGX und Binance mit.

Mehr Wachstum wegen Sondervermögen

Berlin – Das von Union und SPD geplante Sondervermögen und die Lockerung der Schuldenbremse im Verteidigungsbereich könnten der Konjunktur ab dem kommenden Jahr einen Schub verleihen. Drei Wirtschaftsforschungsinstitute hoben ihre Konjunkturprognosen für 2026 deutlich an. Für 2025 gehen die Experten weitgehend von einer Stagnation aus. Am deutlichsten erhöhte das Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW) seine Prognose für 2026, und zwar um 0,6 Prozentpunkte auf 1,5 Prozent Wirtschaftswachstum.

Gasspeicher nur noch zu einem Drittel gefüllt

Berlin – Die Gasspeicher in Deutschland sind aktuell deutlich weniger gefüllt als zu vergleichbaren Zeitpunkten in Vorjahren. Wie die Initiative Energien Speichern (Ines) mitteilte, liegt der Füllstand bei derzeit etwa 32 Prozent – Ende Februar 2024 waren es 69 Prozent. Ein Problem könnte die Wiederbefüllung über den Sommer werden, denn die Preise dürften nicht so deutlich fallen wie üblich.

Chinesen bieten zehn Millionen für Volocopter

Bruchsal – Neue Hoffnung für den insolventen Flugtaxihersteller Volocopter aus Bruchsal: Der chinesische Konzern Wanfeng will Volocopter kaufen und bietet zehn Millionen Euro. Volocopter wird mit 42 Millionen Euro bewertet; das Unternehmen antwortete am Donnerstag zunächst nicht auf Anfrage nach einer Bestätigung. Der Autozulieferer Zhejiang Wanfeng Auto Wheel erklärte bereits am Montag in einer Mitteilung an die Börse, er wolle über seine Luftfahrt-Tochter Volocopter inklusive der Patente und Markenrechte kaufen.

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