IN KÜRZE

von Redaktion

RWE senkt die Investitionen

Essen – RWE hat im vergangenen Jahr deutlich weniger Gewinn gemacht als 2023. Wie das Unternehmen berichtete, ging der operative Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen von 7,7 auf 5,7 Milliarden Euro zurück. Die Investitionen sollen deutlich zusammengestrichen werden: So sind zwischen 2025 und 2030 nur noch 35 Milliarden Euro netto vorgesehen, zehn Milliarden Euro weniger als bisher geplant. RWE begründete den Schritt mit regulatorischen Unsicherheiten, Engpässen in der Lieferkette, geopolitischen Risiken und höheren Zinsen

ZF rutscht tief in die roten Zahlen

Friedrichshafen – Der Autozulieferer ZF hat 2024 tiefrote Zahlen geschrieben. Der Verlust betrug knapp über eine Milliarde Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Vor allem hohe Rückstellungen für Umbaukosten in Höhe von 600 Millionen Euro hätten zu dem Nettoergebnis geführt. 2023 hatte der Konzern unter dem Strich noch einen Gewinn von 126 Millionen Euro gemacht. Wie bereits bekannt, will ZF in den nächsten Jahren 14 000 Stellen in Deutschland abbauen. Ende 2024 waren es 52 000.

RTL plant wieder mit höheren Gewinnen

Luxemburg – Die RTL Group will dank sinkender Anlaufverluste bei ihren Streaming-Diensten im laufenden Jahr den operativen Gewinn wieder steigern. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und immateriellen Abschreibungen soll auf rund 780 Millionen Euro steigen, wie der zu Bertelsmann zählende TV-Konzern mitteilte. Das wäre dann eine Rückkehr auf das Niveau von 2023. Im Vorjahr waren es 721 Millionen Euro.

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