IN KÜRZE

von Redaktion

Chinesische Zölle auf Produkte aus Kanada

Peking – Die von Peking in Reaktion auf Auto-Zölle verhängten Aufschläge auf kanadische Agrarprodukte sind in Kraft getreten. Für die kanadische Landwirtschaft besonders bedeutende Öl-Saat-Produkte wie Rapsöl und Erbsen unterliegen bei Lieferung nach China nun einem Aufschlag von 100 Prozent. Zudem werden Schweinefleisch und Fisch zusätzlich mit 25 Prozent verzollt.

Deutz will stärker auf Rüstung setzen

Köln – Der Motorenbauer Deutz möchte sein bislang nur kleines Geschäft mit der Rüstungsbranche deutlich ausweiten. „Für uns ist Defence ein sehr wichtiger und interessanter Markt mit großem Wachstumspotenzial“, sagte Firmenchef Sebastian Schulte.

Fernwärme im Visier des Kartellamts

Bonn – Das Bundeskartellamt geht von rechtswidrigen Preissteigerungen durch Fernwärmeanbieter aus und setzt sein Untersuchungsverfahren dazu fort. Ihr Anfangsverdacht habe sich erhärtet, erklärte die Behörde. In vier von neun untersuchten Fernwärmenetzen wurden nach derzeitigem Erkenntnisstand „zu Ungunsten der Verbraucher rechtswidrige Preisanpassungsklauseln verwendet“. Das Kartellamt hatte das Verfahren gegen sieben Stadtwerke und Fernwärmeversorger 2023 eingeleitet. Dabei geht es um neun Fernwärmenetze in vier Bundesländern. Um welche Anbieter es sich handelt, teilte das Bundeskartellamt nicht mit.

Flüssiggas-Terminal Stade vor dem Aus

Stade – Das schwimmende LNG-Terminal im niedersächsischen Stade steht vor dem Aus. Das Projekt habe „keine Aussicht auf eine erfolgreiche Fertigstellung“, erklärte die staatliche Betreiberfirma Deutsche Energy Terminal, die auch die anderen Importterminals für Flüssigerdgas in Wilhelmshaven und Brunsbüttel betreibt. Hintergrund ist ein Streit mit dem Unternehmen Hanseatic Energy Hub, das mit dem Bau der Anschlussinfrastruktur beauftragt worden war.

Kleine Hoffnung für die Konjunktur

Frankfurt – Nach zwei Jahren Rezession könnte sie zumindest im ersten Quartal wieder leicht wachsen, schätzt die Bundesbank. Im Januar hätten sowohl die Industrie als auch der Bau die Produktion gesteigert, schrieb die Notenbank in ihrem neusten Monatsbericht.

Weinernte fällt deutlich schlechter aus

Wiesbaden – Die Weinernte in Deutschland ist im vergangenen Jahr deutlich schlechter ausgefallen als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, erzeugten die Winzer insgesamt 7,75 Millionen Hektoliter Wein und Most und damit 841 800 Hektoliter oder 9,8 Prozent weniger als 2023. Lediglich 2010 und 2017 wurde in den vergangenen 15 Jahren noch weniger Wein produziert. Grund für die schlechte Ernte war unter anderem ein niederschlagsreiches Frühjahr.

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