Benziner bleiben beliebt. © Daniel Bockwoldt/dpa
Elektroautos können im Wettlauf um die Gunst von Kunden einer Umfrage zufolge nicht zulegen. Wie eine Forsa-Befragung im Auftrag der Targobank ergab, planen unverändert nur 29 Prozent der Fahrer eines Verbrennermotor-Autos den Umstieg auf einen Stromer oder einen anderen alternativen Antrieb, also Hybrid oder Wasserstoff. Bei der gleichen Befragung vor einem Jahr waren es ebenfalls 29 Prozent, davor aber weit mehr Autofahrer: 2022 hatte der Wert 43 Prozent betragen, 2023 lag er bei 36 Prozent. An der repräsentativen Online-Umfrage im Februar hatten 1002 Erwachsene teilgenommen, die Auto fahren. Bei der Entscheidung gegen ein Elektroauto spielten der hohe Anschaffungspreis, die zu geringe Reichweite und ein zu lückenhaftes Ladesäulennetz eine wichtige Rolle für die Befragten. Außerdem merkten viele Befragte kritisch an, dass aus ihrer Sicht die Lebenszeit von Akkus begrenzt und das Umweltimage fragwürdig sei. Auf die Frage, was sie sich für ein Auto kaufen würden, gab knapp ein Drittel aller Befragten Benziner an.