Grammer tief in den roten Zahlen
Amberg – Der Oberpfälzer Autozulieferer Grammer ist tief in die roten Zahlen gerutscht. Im vergangenen Jahr schrieb der Sitzhersteller einen Nettoverlust von 48 Millionen Euro. Die Umsätze sanken von gut 2 auf 1,9 Milliarden Euro, wie das seit einigen Jahren in chinesischem Besitz befindliche Unternehmen mitteilte. Das Marktumfeld in den für Grammer wichtigen relevanten Branchen habe sich – anders als erwartet – 2024 nicht erholt.
Konsumklima nur minimal aufgehellt
Nürnberg – Die Verbraucherstimmung in Deutschland hat sich im Nachgang der Bundestagswahl kaum verändert. Zwar verbesserten sich sowohl die Konjunktur- als auch die Einkommenserwartungen, wie das Marktforschungsunternehmen GfK mitteilte. Doch zugleich habe die Sparneigung zugenommen. Größere Ausgaben scheuen die Befragten noch. Unter dem Strich verbesserte sich der GfK-Konsumklimaindex daher nur um 0,1 Zähler auf nun minus 24,5 Punkte.
Neuer Finanzchef bei Deutscher Bank
Frankfurt – Die Deutsche Bank wechselt ihren Finanzvorstand aus. Für den bisherigen Amtsinhaber James von Moltke übernimmt Raja Akram, Vize-Finanzchef der US-Bank Morgan Stanley. Von Moltkes Vertrag läuft bis Juni 2026, er hatte darüber informiert, dass er nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung steht, so die Bank. Vorstandschef Christian Sewing bekommt eine Vertragsverlängerung bis 2029.
Getränkedosen schwer in Mode
Nürnberg – Alkoholfreie Getränke aus der Dose erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Das verkaufte Gesamtvolumen stieg in den vergangenen fünf Jahren um knapp 47 Prozent auf mehr als eine Million Tonnen, wie Daten des Marktforschers NIQ zeigen. Es gebe einen wahren Dosen-Boom, sagt Konsumexpertin Petra Ossendorf. „Sie werden vor allem von jüngeren Menschen stark nachgefragt und über Social Media gehypt.“
Datev schüttet wieder mehr aus
Nürnberg – Das unter anderem auf die Steuerbranche spezialisierte Softwareunternehmen Datev profitiert von der zunehmenden Digitalisierung betriebswirtschaftlicher Prozesse. 2024 stieg der Umsatz nach vorläufigen Zahlen um 5,2 Prozent auf 1,514 Milliarden Euro. Vom Betriebsergebnis in Höhe von 92,8 Millionen Euro sollen 59 Millionen Euro an die Mitglieder des genossenschaftlich organisierten Unternehmens ausgeschüttet werden. Im Jahr 2023 waren das noch 56,5 Millionen Euro.