Honda baut Civic künftig in den USA

von Redaktion

Honda verlagert eine kleine Fertigung in die USA. © Imago

Tokyo – Der japanische Autohersteller Honda verlagert die Produktion des Hybrid-Modells Civic von Japan in die USA. Das Auto werde künftig im Honda-Werk im US-Bundesstaat Indiana hergestellt. Die Fertigung in Japan werde im Juni oder Juli eingestellt. Im Zug der aggressiven Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump werden Auto-Importe in die USA derzeit mit einem generellen Zollsatz von 25 Prozent belegt. Trump zielt damit darauf ab, Industrieproduktion in die USA zu holen. Der Honda-Sprecher nannte die Zölle nicht explizit als Grund für die Entscheidung. Diese „basiert auf der Politik des Unternehmens seit seiner Gründung, dass wir Autos dort produzieren, wo die Nachfrage ist“, sagte er. Honda produziert bereits massiv in den USA. Im vergangenen Jahr lag der Ausstoß seiner zwölf US-Werke bei mehr als einer Millionen Fahrzeuge. Dem gegenüber standen nur 5379 importierte Autos aus Japan, darunter der Civic Hybrid.

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