MAN-Umsatz sinkt, Aufträge machen Hoffnung

von Redaktion

München – Der Nutzfahrzeugbranche macht die Wirtschaftsschwäche weiter zu schaffen. MAN verkaufte im ersten Quartal des Jahres rund 20 600 Busse und Lkw – 14 Prozent weniger als vor einem Jahr. Der Umsatz sank um zwölf Prozent auf 3,1 Milliarden Euro, der Gewinn halbierte sich auf 143 Millionen Euro.

Dennoch hat die Nachfrage nach Bussen und Lkw wieder etwas angezogen. „Der positive Trend im Auftragseingang verfestigt sich“, berichtete MAN Finanzvorständin Inka Koljonen. „Er lag um 50 Prozent über dem Vergleichsquartal des Vorjahres und ist nun erstmalig auf einem Niveau, was zuletzt Ende 2022 beziehungsweise Anfang 2023 erreicht wurde.“ Deshalb bereite man an den deutschen Standorten auch den Ausstieg aus der Kurzarbeit vor. Außerdem wurden 380 elektrische Busse und Lkw verkauft, fast dreimal so viel wie im ersten Quartal 2024. Mit dem für Juni geplanten Serienstart des E-Trucks im Werk in München bekomme die E-Mobilität im Konzern weiteren Schwung.

MAN ist Teil der VW-Nutzfahrzeugsparte Traton. Deren Umsatz lag im ersten Quartal 2025 mit 10,6 Milliarden Euro rund zehn Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Der Gewinn lag mit 646 Millionen Euro deutlich unter dem Vorjahr, als rund 1,1 Milliarden Euro erreicht worden waren. Der Absatz fiel um zehn Prozent.
HÖSS

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