Berliner Start-up wird „Einhorn“
Berlin – Das Berliner Start-up Parloa hat sich in einer dritten großen Finanzierungsrunde 120 Millionen US-Dollar (106 Mio. Euro) gesichert und wird damit insgesamt mit mehr als einer Milliarde Dollar bewertet. Der Spezialist für den KI-Einsatz in Kundengesprächen, der nun als erstes KI-Start-up in diesem Jahr den begehrten Status als „Unicorn“ erreicht hat, wurde 2018 von Malte Kosub und Stefan Ostwald gegründet.
UK und Indien schließen Abkommen
London – Unter dem Eindruck der US-Zölle von Donald Trump haben sich Großbritannien und Indien auf ein weitreichendes Freihandelsabkommen geeinigt. Für die Briten bedeutet die am Dienstag verkündete Einigung unter anderem deutlich geringere Zölle beim Export von Whisky, Gin und Autos. Laut BBC belief sich das Handelsvolumen beider Länder im vergangenen Jahr auf 41 Milliarden Pfund, durch das Abkommen wird mit einer deutlichen Steigerung gerechnet.
Keine Betriebsrente für Elternzeit
Erfurt – Bei Betriebsrenten-Systemen wie bei der Deutschen Post müssen nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts Monate ohne Entgeltzahlungen wie bei Erziehungs- und Elternzeiten nicht berücksichtigt werden. Das gelte für umlagebasierte Altersversorgungssysteme, die an vergütungspflichtige Zeiten anknüpfen, entschieden die höchsten deutschen Arbeitsrichter in Erfurt in einem Fall aus Bayern (3 AZR 65/24). Das gelte auch bei einem Systemwechsel. Diese Grundsätze seien in der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs hinreichend geklärt.
Airbus: Zölle für Boeing
Tolouse – Der Chef des europäischen Flugzeugbauers Airbus hat sich für Vergeltungszölle auf Flugzeuge des US-Herstellers Boeing starkgemacht, falls die US-Zölle auf europäische Flugzeuge von zehn Prozent bestehen bleiben oder erhöht werden. Er hoffe darauf, dass die Zölle danach wieder „auf null gesetzt“ werden, sagte Guillaume Faury. Ein Handelskrieg sei für die gesamte Branche „verlustbringend“.
Doordash kauft Deliveroo
London – US-Essenslieferdienst Doordash hat mit dem Rivalen Deliveroo mit Sitz in Großbritannien dessen Übernahme zum Preis von umgerechnet 3,4 Milliarden Euro vereinbart. Die fusionierte Gruppe werde das „starke operative“ Konzept von Doordash mit der „lokalen Expertise von Deliveroo“ zusammenbringen, erklärte Doordash-Chef Tony Xu gestern Abend.