IN KÜRZE

von Redaktion

US-Handelsdefizit erreicht Rekordhoch

Washington – Das Außenhandelsdefizit der USA ist im März auf einen neuen Höchststand gestiegen. Wie das US-Handelsministerium am Dienstag in Washington mitteilte, überstieg der Wert der Importe den der Exporte um 140,5 Milliarden US-Dollar (rund 124 Milliarden Euro). Das ist der höchste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen 1992. US-Präsident Donald Trump begründet mit dem hohen Handelsdefizit die weltweiten Zölle, die er Anfang April verhängt hatte. Er gibt an, die internationalen Handelspartner würden die Vereinigten Staaten mit ihren Exportüberschüssen „über den Tisch ziehen“.

Fairtrade meldet hohes Umsatzplus

Köln – Der Absatz von fair gehandelten Produkten zieht in Deutschland wieder an. 2024 hätten Verbraucherinnen und Verbraucher fast fünf Prozent mehr Produkte mit dem Fairtrade-Siegel gekauft als im Jahr zuvor, der Umsatz mit fair gehandelten Produkten erreichte dem Verein zufolge einen Rekordzuwachs um 13 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro. Wachstumstreiber für den Absatz von Waren mit Fairtrade-Siegel seien die Discounter und vor allem die Drogeriemärkte.

Mittelstand: Schlechte Noten für Deutschland

Frankfurt – Zu viel Bürokratie, zu hohe Energiekosten, Lücken in der Digitalisierung: Der Mittelstand gibt dem Standort Deutschland überwiegend schlechte Noten. In einer Forsa-Umfrage für die Commerzbank landet Europas größte Volkswirtschaft in einer Liste von Wirtschaftsnationen auf Platz 9 – hinter Italien und Vietnam. Gerade einmal zehn Prozent der 1525 Unternehmen, die zwischen Mitte November und Mitte Februar befragt wurden, bewerten die Rahmenbedingungen in Deutschland als „sehr gut“ oder „gut“. 60 Prozent halten sie für „befriedigend“ beziehungsweise „ausreichend“, beinahe ein Drittel (29 Prozent) nennt sie „mangelhaft“ oder „ungenügend“.

84 Prozent der Firmen brauchen Fachkräfte

Nürnberg – Der Mangel an geeignetem Personal bleibt eines der Hauptprobleme der Unternehmen in Deutschland. Laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sind derzeit 84 Prozent der Betriebe in Deutschland vom Fachkräftemangel betroffen. „Der Fachkräftemangel bleibt über Branchengrenzen hinweg das am häufigsten genannte Problem“, sagte IAB-Forscher Michael Oberfichtner. Zwei von drei Betrieben bezweifeln, dass sie in Zukunft ausreichend qualifizierte Arbeitskräfte gewinnen können. Im Baugewerbe sind diese Sorgen besonders stark: Nur ein Viertel rechnet hier nicht mit Problemen.

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