Lufthansa verlängert Flugstopp
nach Tel Aviv
Frankfurt – Nach dem Einschlag einer aus dem Jemen abgefeuerten Rakete nahe des internationalen Flughafens von Tel Aviv hat die Lufthansa die Aussetzung ihrer Flüge in die israelische Stadt verlängert. Flüge von und nach Tel Aviv würden bis einschließlich Sonntag, den 18. Mai gestrichen werden, erklärte die Lufthansa am Freitag. Als Grund nannte das Unternehmen die „aktuelle Situation“ vor Ort. Am Sonntag hatte die pro-iranische Huthi-Miliz nach eigenen Angaben aus dem Jemen eine ballistische Hyperschall-Rakete auf das Gelände von Israels wichtigstem Flughafen gefeuert.
China warnt vor Schmuggel
Peking – Vor dem Hintergrund des Handelskriegs mit den USA hat China ausländische Unternehmen davor gewarnt, Seltene Erden aus dem Land zu schmuggeln. „Einige ausländische Unternehmen“ würden „mit inländischem illegalem Personal zusammenarbeiten“ und ihre Schmuggelmethoden ständig erneuern, teilte das Handelsministerium in Peking am Freitag mit.
Panasonic baut 10 000 Stellen ab
Berlin – Der japanische Elektronikkonzern Panasonic will in den kommenden Monaten 10 000 Stellen weltweit streichen – das sind rund vier Prozent aller Beschäftigten. Panasonic wolle seine Profitabilität steigern, erklärte der Konzern. Die Stellen sollen demnach größtenteils im laufenden Geschäftsjahr bis Ende März 2026 wegfallen. Im laufenden Geschäftsjahr rechnet der Elektronikkonzern mit 15 Prozent weniger Gewinn und acht Prozent weniger Umsatz. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sank der Umsatz um 0,5 Prozent im Vorjahresvergleich auf 8,46 Billionen Yen (51,7 Milliarden Euro), der Gewinn sackte um 17,5 Prozent ab auf 366 Milliarden Yen. Der Konzern stellte früher Haushaltsgeräte her und konzentriert sich heute auf die Bereiche Energie und Batterien.