Zwei Züge auf einem Bahnsteig
Frankfurt – An mehreren Bahnsteigen am Frankfurter Hauptbahnhof können nun zwei Züge gleichzeitig halten. Dies sei aufgrund neuer Signale möglich, teilt die Deutsche Bahn mit. Sie unterteilten die Bahnsteige in zwei Abschnitte. Dadurch könne auch ein langer Zug in zwei kürzere Züge mit verschiedenen Zielen aufgeteilt werden.
Fast allen machen Energiepreise Sorgen
Heidelberg – Die Energiepreise in Deutschland machen den Menschen zu schaffen. Wie das Vergleichsportal Verivox mitteilte, fühlen sich 88 Prozent durch hohe Energiekosten belastet, 84 Prozent sorgen sich um die zukünftige Entwicklung. Bei Menschen mit Öl- oder Gasheizung ist die Sorge demnach höher als bei Haushalten mit Wärmepumpe.
Euro-Inflationsrate stabil bei 2,2 Prozent
Luxemburg – In der Eurozone hat sich die Inflation im April wie erwartet nicht verändert. Die Inflationsrate habe unverändert 2,2 Prozent betragen, teilte das Statistikamt Eurostat mit. Bereits im März hatte die Jahresrate bei 2,2 Prozent gelegen, nach einer Rate von 2,3 Prozent im Februar.
Erste Entlastungen für Firmen bis Mitte Juli
Bad Saarow – Das Bundeskabinett wird nach den Worten der neuen Wirtschaftsministerin Katherina Reiche bis Mitte Juli ein erstes Entlastungspaket für Unternehmen auf den Weg bringen. Enthalten sein würden die Senkung der Stromsteuer und erste Reformen zum Arbeitsmarkt, sagte die CDU-Politikerin beim Ostdeutschen Wirtschaftsforum in Bad Saarow.
Bayerns Landwirte bauen mehr Gemüse an
München – In Bayern sind Anbaufläche und Ertrag von Gemüse im Freiland gestiegen – die Zahl der Betriebe hat aber abgenommen. 1054 Betriebe zählte das Landesamt für Statistik, 2012 waren es noch 1331. Auch die Anbaufläche wuchs von 14 107 Hektar im Jahr 2012 auf mehr als 16 500 Hektar. Gemüseflächen sieht man dennoch relativ selten in Bayern. Denn zum Vergleich: Allein Getreide wuchs 2024 im Freistaat auf 987 500 Hektar, Silomais auf 419 600 Hektar.
Online-Kunden kaufen öfter Second Hand
Berlin – Wer im Internet Klamotten oder Bücher kauft, entscheidet sich immer häufiger für Second-Hand-Artikel. Im Online-Handel habe der Umsatz mit solchen Produkten in Deutschland im vergangenen Jahr schätzungsweise bei 9,9 Milliarden Euro gelegen und damit 7,2 Prozent höher als 2023, heißt es in einer Marktanalyse des Handelsverbands Deutschland (HDE). Beim Online-Handel mit neuer Ware lag das Plus nur bei 3,8 Prozent. Allerdings lag der Umsatz mit 88,8 Milliarden Euro viel höher.