Millionen-Investition in Gesundheitsforschung

von Redaktion

Rund 50 Mitarbeiter sollen in Penzberg forschen. © Henn

Penzberg – Am Mittwoch fand der Spatenstich für ein neues Fraunhofer-Forschungszentrum in Penzberg (Landkreis Weilheim-Schongau) statt. In einem rund 1100 Quadratmeter großen Gebäude sollen ab 2028 Wissenschaftler zu Immunologie, Infektionen und Pandemien forschen. Übrigens: In direkter Nachbarschaft ist der bedeutende Pharmakonzern Roche beheimatet.

Alle Beteiligten freuten sich sichtlich über die Realisierung des Projekts – denn diese war nicht immer sicher, da Penzbergs Finanznot das Vorhaben beinahe verhindert hätte. In einem Schlichtungsgespräch mit Ministerpräsident Markus Söder (CSU) einigten sich Stadt und Freistaat auf einen Erbpachtvertrag mit den Fraunhofern. Ursprünglich wollte die Stadt die Fläche verkaufen – der Freistaat unterstützt Penzberg nun finanziell, um die Last tragbar zu machen.

Ministerpräsident Söder – verhindert durch den Koalitionsausschuss in Berlin – wandte sich per Videobotschaft an die Stadt Penzberg und lobte ihren „Mut“, das Projekt zu ermöglichen. Bund und Freistaat fördern das Projekt jeweils zur Hälfte.

Der Baubeginn ist für Herbst dieses Jahres geplant. Rund 50 Mitarbeiter sollen nach Fertigstellung im Frühjahr 2028 in das fünfstöckige Gebäude einziehen. Das rund 9000 Quadratmeter große Areal bietet Erweiterungsmöglichkeiten.
AJA

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