IN KÜRZE

von Redaktion

Die meisten haben Zeiterfassung

Berlin – Drei von vier Unternehmen in Deutschland erfassen einer Umfrage zufolge inzwischen die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter. 74 Prozent der Betriebe ab 20 Beschäftigten haben demnach Zeiterfassungssysteme, ergab eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, wie dieser mitteilte. Das seien 44 Prozentpunkte mehr als 2022. Damals hatte das Bundesarbeitsgericht entschieden, dass in Deutschland eine Pflicht zur Arbeitszeiterfassung besteht.

Waschanlage haftet nicht bei Warnhinweis

Karlsruhe – Betreiber von Autowaschanlagen müssen nicht für Schäden an Fahrzeugen haften, wenn sie vorher entsprechende Gefahrenhinweise gegeben und auch auf Bedienungsanleitungen des jeweiligen Autoherstellers verwiesen haben. Das stellte der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe in einer Leitsatzentscheidung klar. Im vorliegenden Fall wollte ein Autofahrer eine während des Waschgangs abgerissene Tankklappe ersetzt haben. Sie hatte sich konstruktionsbedingt wegen des Wasserdrucks geöffnet. Die Klage auf Schadenersatz wies der BGH nun zurück.

Zoll-Bonus für Ukraine läuft aus

Brüssel – Die Europäische Union hat Handelsvorteile für die Ukraine auslaufen lassen, mit denen das von Russland angegriffene Land drei Jahre lang unterstützt wurde. Ukrainische Agrarorganisationen befürchten Schätzungen zufolge einen Wegfall von Deviseneinnahmen von bis zu 3,3 Milliarden Euro und einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um rund 2,5 Prozent in diesem Jahr.

Bertelsmann-Stiftung verliert Chef

Gütersloh – Der Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung, Hannes Ametsreiter, scheidet nach rund einem halben Jahr aus seinem Amt aus. Ametsreiter verlasse die Stiftung zum 31. Juli „auf eigenen Wunsch und in bestem gegenseitigen Einvernehmen“, teilte die Stiftung mit.

Test für Laden auf der Autobahn

Amberg – Der Bund testet auf der A6 in Bayern das Laden von Elektroautos während der Fahrt auf der Autobahn. Die Autobahn GmbH und die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg gaben den Startschuss für das Forschungsprojekt auf der Teststrecke zwischen den Ausfahrten Amberg-Sulzbach und Amberg-West. Die Ladespulen sind unter der Fahrbahn verborgen, über spezielle Empfänger wird der Strom induktiv –also kabellos – auf die Batterie übertragen.

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