Deutschland will unabhängig werden. © IMAGO
EU-Wirtschaft soll 0,6 Prozent wachsen
Frankfurt – Das EU-Statistikamt Eurostat hat seine Schätzung für die Wirtschaftsleistung im Euroraum in den ersten drei Monaten des Jahres deutlich um 0,3 Prozentpunkte nach oben korrigiert. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Vergleich zum Vorquartal um 0,6 Prozent. In einer vorherigen Schätzung waren die Statistiker noch von einem Wachstum um 0,3 Prozent ausgegangen.
Digitalminister will Souveränität stärken
Berlin – Angesichts der geopolitischen Lage und dem angespannten Verhältnis zu den USA hat Bundesdigitalminister Karsten Wildberger sich für eine Stärkung der digitalen Souveränität Europas ausgesprochen. Zwar bleibe Washington Europas wichtigster Partner, doch gebe es „keinen Grund“, warum Europa sich nicht auch „im Infrastrukturbereich der Branche engagieren sollte“. „Ich denke, es ist vielleicht ein Beschleuniger für uns, unsere Stärken zu nutzen und voranzukommen“, fügte er hinzu. Die europäische Wirtschaft ist beim Thema digitale Technologien und Dienste hochgradig abhängig von den USA. Dabei geht es etwa um Endgeräte, Chips, Software und Cloud-Dienste.