Unternehmerischer Mut: Die Biontech-Gründer Özlem Türeci und Ugur Sahin (li.) wurden von Kanzler Merz ausgezeichnet.
Immer mehr Ältere zahlen kontaktlos
München – Immer mehr Menschen in Deutschland zahlen mittlerweile in Geschäften kontaktlos per Smartphone oder Smartwatch. In den vergangenen zwölf Monaten hätten 64 Prozent mindestens einmal auf diesem Weg bezahlt, erklärte der Digitalverband Bitkom. Ein Jahr zuvor waren es 59 Prozent, 2022 sogar nur 46 Prozent. Auch bei Menschen über 65 Jahren verbreitet sich die Zahlungsart demnach.
Schnelles Internet oft billiger als langsames
Internetverträge mit geringen Bandbreiten über DSL haben sich einer Übersicht des Vergleichsportals Verivox zufolge deutlich verteuert. „DSL-Neukunden mit geringen Download-Raten zahlen heute rund ein Drittel mehr als noch im März 2023“, erklärte das Unternehmen. „Surfen mit schnelleren Bandbreiten von bis zu 500 Megabit pro Sekunde ist hingegen im Zwei-Jahres-Vergleich günstiger geworden und immer öfter sogar preiswerter als langsames Internet.“
Kleinstunternehmer in besserer Stimmung
München – Die Stimmung von Soloselbstständigen und Kleinstunternehmen hat sich im Mai nach einem deutlichen Dämpfer im April wieder verbessert. Der vom Ifo-Institut gemeinsam mit dem Online-Dienstleister Jimdo ermittelte Geschäftsklimaindex stieg von minus 23,8 auf minus 19,0 Punkte. Demnach bewerteten die Selbstständigen sowohl die aktuellen Geschäfte als auch den Ausblick positiver.
Biontech-Gründer ausgezeichnet
Berlin – Die beiden Biontech-Gründer Özlem Türeci und Ugur Sahin sind mit dem diesjährigen Deutschen Nationalpreis ausgezeichnet worden. Bundeskanzler Friedrich Merz würdigte den „außergewöhnlichen Mut“ der Unternehmer und betonte die Relevanz qualifizierter Zuwanderung. Türeci und Sahin hätten schon 2020 die „Gefahr einer Pandemie“ gesehen und sich entschieden, die Herstellung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus zu versuchen.
Klimaschutz kann Wachstum schaffen
Berlin – Mehrinvestitionen für den Klimaschutz stärken laut einer Studie langfristig auch die Wirtschaft. Eine Berechnung von OECD und UN-Entwicklungsprogramm UNDP geht davon aus, dass umfassendere Maßnahmen und Investitionen in den Klimaschutz bis 2050 für ein um drei Prozent höheres weltweites Bruttoinlandsprodukt sorgen würden, als es nach bisherigem Stand zu erwarten sei. –